Archiv für die Kategorie ‘Adventskalender 2008’

Türchen 14: Einfach mal Bohnen zählen

Dezember 14, 2008

Diese Geschichte habe ich im Challenge Blog auf netzwirken.net gelesen und möchte sie hier unbedingt weitererzählen. Es ist die Geschichte von Andreas Glock, der „Bohnenzähler“ ist. Auf seiner Seite schreibt er:

„Seit dem 08.04.2005 bin ich ein „Bohnenzähler“ (Nicht zu verwechseln mit einem „Erbsenzähler“ ).

An diesem Tag begeisterte mich ein Vortrag mit Horst Conen. Er präsentierte Inhalte seines neuen Buches „Sei gut zu dir, wir brauchen dich“. Eine Geschichte faszinierte mich so, daß sie mein Leben nachhaltig berührt hat. Es gab einen italienischen Grafen (Conte), dem nachgesagt wurde, daß er Lebensgenießer erster Güte war. Immer wenn er morgens sein Haus verließ, steckte er sich eine Hand voll Bohnen in seine rechte Hosentasche.

Der Grund: Er wollte die schönen Momente des Tages bewußter wahrnehmen, indem er für  j e d e  positive Kleinigkeit, die er im Laufe des Tages erlebte, eine Bohne von der rechten Hosentasche in die linke Hosentasche „wandern“ ließ. Machen Sie es in Zukunft auch so wie der Conte: Sammeln und zählen Sie die „Glücksmomente“ des Tages. Carpe momentum!

Das können ein toller Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang, ein nettes Gespräch, ein nettes Lächeln, eine Buchempfehlung, ein köstliches Essen, ein leckerer Cappuccino in Ihrem Lieblingscafé sein. W a s  es ist, entscheiden ganz alleine  SIE. Genießen Sie diese Augenblicke. Und wenn Sie glauben, daß ein Erlebnis zwei oder drei Bohnen „wert“ ist, wer sollte Sie daran hindern?

Heißt das nun jetzt, daß Sie alles mit der „rosaroten Brille“ betrachten sollen?  Nein! Leider neigen die meisten Menschen dazu, die „kleinen Dinge des Lebens“ nicht mehr wahrzunehmen, wenn irgendetwas nicht nach Wunsch verläuft. Selbst wenn Sie an einem Tag „nur“ mit einer Bohne in der linken Hosentasche nach Hause kommen würden, wäre der Tag trotzdem gelungen.

Dieses „Rezept“ des Conte wende ich täglich mit immer mehr Begeisterung an. Mindestens einmal am Tag erzähle ich die Geschichte vom „Bohnenzähler“. Interessant finde ich manche Reaktionen. Für mich ist es  e i n  Weg, die Komfortzone zu verlassen. Seien Sie gut zu sich, dann ist das Leben auch gut zu Ihnen. Sie werden es erleben: Sie sind gelassener, lebensfroher und erfolgreicher. „

Ich glaub, ich werde nun auch mit dem Bohnenzählen anfangen :-) Und auf jeden Fall im Bohnenzähler-Blog stöbern.

Türchen 13: 1000 gute Nachrichten

Dezember 13, 2008

Heute möchten wir euch die Reporter positiver Nachrichten vorstellen, ein Blog-Projekt, bei dem sich alles um gute Nachrichten dreht. Die Initiatorin Kerstin über das Projekt:

„Mich haben gute Diskussionen mit Freunden und meine Kenntnisse über das Mediensystem in Deutschland zu dem Projekt inspiriert. Ich habe Journalismus studiert und für eine Zeitung und das Fernsehen gearbeitet. Ich verstehe nicht, warum alle Nachrichten schlecht sind, die wir präsentiert bekommen. Jeden Tag berichten Journalisten über unsere schlechte Welt aber ich bin mir sicher, dass die Welt, in der wir leben, von Grund auf gut ist und wir wieder optimistischer werden müssen. Ohne gute Nachrichten versuchen Menschen auch nicht, ihr Leben zu ändern. Wir brauchen eine gute und positive Stimmung um die vielen Möglichkeiten wahrzunehmen, die sich den Menschen bieten. Wir müssen anpacken und Dinge selbst verändern. Wir müssen an die guten Dinge, die guten Menschen und die guten Ideen glauben. Deshalb habe ich das Projekt der 1000 guten Nachrichten gegründet.

… Wir haben drei Kategorien: Gute Nachrichten aus Deutschland, Gute Nachrichten aus der Welt und Gute Nachrichten ganz persönlich. Die letzte Kategorie ist für mich die spannenste. Reporter, die auf dem Blog über ihre eigenen schönen und guten Erfahrungen berichten, erhalten die meisten Kommentare und Reaktionen. Blogger möchten sich eben mit den Geschichten identifizieren. Generell schreiben wir aber über alles – es muss nur eine gute Nachricht sein.“ (aus einem Interview auf happynews.com)

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Schaut einmal rein – es lohnt sich!

Türchen 12: Einfach Kinderwünsche erfüllen

Dezember 12, 2008

Im letzten Jahr hatten wir euch unter Türchen 10 die Kinder-Weihnachts-Wunschaktion von Katharina Schuh in München vorgestellt. Dieses Jahr habe ich selber mitgemacht und ein Geschenk für mein Patenkind gekauft, verpackt und abgegeben.  Und ich habe mich sehr gefreut, als ich gehört habe, dass alle 367 Wünsche von Kindern, die es nicht so gut haben wie andere, erfüllt werden können! Weitere Informationen und Bilder zur Wunschaktion findet ihr unter http://kinderwunsch.ksevents.de/.

Auch in anderen Städten Deutschlands gibt es Projekte, deren Ziel es ist, zu Weihnachten Kinderwünsche zu erfüllen. Ein paar habe ich auf dem Spendenportal betterplace.org entdeckt. Betterplace.org versteht sich als „Marktplatz für soziale Projekte“ – über die Projektsuche gelangt ihr ganz einfach zu den Kinderwunsch-Projekten, die noch Unterstützer suchen.

Und falls ihr noch eine Geschenk-Idee sucht: Bei betterplace.org könnt ihr auch einen Spendengutschein bestellen, den dann der Beschenkte für ein Projekt auf betterplace.org einlösen kann.

Türchen 11: Die Fabel von der Schneeflocke

Dezember 11, 2008

Gestern Abend habe ich bei einem Spaziergang das folgende Plakat in einem Schaufenster entdeckt:

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Auf dem Plakat steht geschrieben: „Was kann ich denn für den Frieden tun? Ich bin doch machtlos! Hat denn meine einzelne Stimme überhaupt ein Gewicht?

In einer Fabel wird erzählt:

„Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke“ fragte die Tannenmeise die Wildtaube. „Nicht mehr als ein Nichts“, gab sie zur Antwort. „Dann muß ich Dir eine wunderbare Geschichte erzählen“, sagte die Meise.

„Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing; nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere.

Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängenblieben. Genau dreimillionensiebenhundert-
einundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es. Und als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausend-
neunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel, nicht mehr als ein Nichts, brach der Ast ab.“

Damit flog die Meise davon.

Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in dieser Frage, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: „Vielleicht fehlt nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt.“ „

Türchen 10: Das Weltretter-Web

Dezember 10, 2008

„Helfer weben das Weltretter-Web“ – unter dieser Überschrift ist auf www.spiegel.de ein aktueller Artikel über „Weltretter-Communitys“ zu lesen:

„Mit dem Mausklick zur kritischen Masse: Neue Weltretter-Communitys im Internet gehen gegen Welthunger, Armut und Klimawandel vor. Die Netzwerke versammeln Menschen, die Gutes tun wollen – aber selbst bestimmen wollen, wo und wann dies geschieht.“

Dies ist der Link zum Artikel:
www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,593286,00.html

Seid ihr selber auch aktiv im Netz? Mit welchen Projekten? Wir freuen uns auf eure Geschichten!

Türchen 9: Design Ecology

Dezember 9, 2008

„Zugegeben, dieses Weihnachtsgeschenk hat seinen stolzen Preis, ist aber dafür auch super inspirierend und ohne mahnenden Zeigefinger ;-)

Patty und ich sind im Sommer als (ehemalige) We Are What We Do Projektleiterinnen für ein Porträt im Buch Design Ecology interviewt worden (jaha, das Design von „Einfach die Welt verändern“ spricht die Designexperten an!). Dabei haben wir Fragen wie diese beantwortet:

  • Wie erklären wir uns das gestiegene Interesse der Bevölkerung an ökologischen Fragestellungen?
  • Was unterscheidet die Lohas von den Aktivisten der alten Schule?
  • Ist ökologisches Handeln heute eher ein individuelles als ein kollektives Erlebnis?

Weitere ökologische Designprodukte, die im Buch ausführlich vorgestellt werden:

Weihnachtliche Grüsse aus dem selfHUB in Berlin,
Frauke“

design-ecology

Türchen 8: „Rund um Weihnachten die Welt retten“

Dezember 8, 2008

Auf www.glocialist.com habe ich folgende Meldung gefunden:

„Die Verbraucher Initiative gibt Tipps für einen nachhaltigen Winter und für ökologische, soziale und gesundheitsbewusste Weihnachten. Ob beim Schenken, Schicken, Spenden oder im eigenen Alltag, Jeder kann ein bisschen Welt retten.“

Die insgesamt 66 Weihnachtstipps könnt ihr auf der Seite www.verbraucher.org als pdf-Datei herunterladen.

66 Weihnachtstipps

Türchen 7: Zeit zum (Vor-)Lesen

Dezember 7, 2008

Ich finde, in der Adventszeit kann man es sich richtig schön gemütlich machen. Abends ist es draußen dunkel und kalt, drinnen aber schön warm und die Kerzen leuchten. Eine tolle Zeit zum Lesen und Vorlesen :-) Ich lese jedes Jahr gerne „Das Weihnachtsgeheimnis“, die Adventskalender-Geschichte von Jostein Gaarder, und nun hat auch mein Freund nach einer Weihnachtsgeschichte gefragt, und so habe ich ihm schon zwei „Türchen“ vorgelesen.

Gestern habe ich noch ein Buch mit Weihnachtsgeschichten bekommen:

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Der Klappentext verspricht viel Lesespaß und auch einige Wahrheiten zur üblichen Weihnachtsfeierei:

„“Es gibt tatsächlich Menschen, die Weihnachtsfeste veranstalten. Ist das komisch!“, hat sich schon Gustave Flaubert gewundert. Was würde er wohl vom heutigen Geschenkwahn halten, der uns jedes Jahr auf Trab hält? Kompletter Irsinn! (Es sei denn, man kauft Bücher und unterstützt so Buchhandel und Verlage.) In Früher war mehr Bescherung schreibt zum Beispiel Andrea Camilleri eine stille Elegie auf den Weihnachtsmann, der früher mal die Geschenke brachte, jedoch langsam, aber sicher durch Computer und Kreditkarte ersetzt wird. …“

Wie erlebt und verbringt ihr die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage? Erzählt uns eure Geschichte!

Türchen 6: Eine Kiste zum Nikolaus

Dezember 6, 2008

Dieses Jahr hat der Nikolaus mir eine Kiste gebracht. Und nicht irgendeine Kiste, sondern die Utopia-Kiste von bringmirbio.de, die ich beim Utopia-Adventskalender gewonnen habe. Das war eine tolle Überraschung :-)

bio-kiste bio-kiste2 bio-kiste-ausgepackt

So gesund gefüllt war mein Nikolaus-Stiefel noch nie ;-) Die bunte Bio-Kiste kann man sonst für 34 Euro bei bringmirbio.de bestellen – sie ist prall mit leckeren Sachen gefüllt, dass ich sie mit meiner Mitbewohnerin teilen werde, alleine werde ich das ganze Obst & Gemüse nicht „schaffen“. Dieser Gewinn war wirklich eine Glückssache – so habe ich mir heute den Einkauf gespart. Andererseits, auch wenn es schön bequem war, d.h. ich habe gestern telefonisch einen Liefertermin vereinbart, heute hat DHL mir die Kiste bis vor meine Wohnungstür gebracht, weiß ich och nicht, ob ich mir selber nocheinmal eine Bio-Kiste bestellen werde. Ich finde, es ist recht viel Altpapier angefallen, dass ich nun entsorgen muss (die Karton-Verpackung, und die Ware in der Kiste war auch nocheinmal gut mit Papier und Pappe verpackt bzw. gepolstert). Und  außerdem wohne ich fast direkt gegenüber von einem Obst- und Gemüseladen, der auch Ware in Bio-Qualität anbietet. Aber falls ich weitere Wege zum Einkaufen zurücklegen müsste, würde ich bestimmt Stammkunde werden, eine tolle Idee!

Türchen 5: Weihnachten in Brasilien

Dezember 5, 2008

Nilda Bezerra erzählt im Interview mit politik.de über Weihnachten in Brasilien und einen Brauch, für arme Menschen zu spenden:

(www.politik.de)

Auch im DAAD-Magazin könnt ihr etwas über Weihnachtsbräuche in Brasilien und die Kampagne „Weihnachte ohne Hunger“ lesen. Und ihr könnt euch dort auch auf eine Entdeckungsreise zu Weihnachtsbräuchen in aller Welt begeben  – leider sind die Artikel untereinander nicht gut verlinkt, einfach über die Suche „Weihnachtsbräuche“ eingeben.

Wo auf der Welt habt ihr schon einmal Weihnachten gefeiert? Welche Weihnachtsbräuche kennt ihr, welche gefallen euch besonders gut?