Archive for Dezember 2007

Türchen 24: Atomstromfreies Weihnachten

Dezember 24, 2007

Türchen 23: Aktion 19 zu Weihnachten

Dezember 23, 2007

Beim letzten Telefontreffen vor Weihnachten ging es um Aktion 19

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Natürlich haben wir viel gelacht 😉 Aber ich habe mal wieder gemerkt, dass ich mir keine Witze merken kann. Deswegen bin ich nun auf der Suche nach 2 guten Witzen, die ich mir auf einen kleinen Zettel ins Portemonnaie stecken kann.

Wer schickt mir hierfür seinen Lieblingswitz? Einfach euren Lieblingswitz in einer email an hallo@wearewhatwedo.de schicken. Jede Einsendung bekommt als kleines Dankeschön ein We Are What We Do Postkartenset!

Ausserdem habe ich mir vorgenommen beim ersten Telefontreffen in 2008 (am 07. Januar) die Witze von meinem Spickzettel vorzutragen. Wer sich noch zum Telefontreffen
anmelden möchte, kann ebenfalls eine email an obige Adresse schicken.

Und hier noch eine besondere Idee für Aktion 19 zu Weihnachten von Gudrun: neben den Goldsternen auf den Esstellern beim Weihnachtsessen Witze auf dem Tisch zu verteilen…

Türchen 22: Umweltfreundliche Chips?

Dezember 22, 2007

Vor kurzem hat sich ein Bekannter von mir ganz viele Chips aus UK mitbringen lassen. Sind ihm etwa die Chips aus den deutschen Supermärkten nicht gut genug?

Aber die Sache hatte einen anderen Hintergrund. Es handelte sich um Chips einer bestimmten Marke: Walkers.

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Und es ging ihm auch nicht um den eigentlichen Inhalt sondern um dieses Aufdruck hier:

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Walkers arbeitet in England nämlich mit dem Carbon Trust zusammen, um den CO2-Fussabdruck ihrer Chipsproduktion zu reduzieren.

Wie setzen deutsche Firmen eigentlich Aktion 56 um? Weisst du welchen CO2-Fussabdruck deine Chips haben (Aktion 51)?

Türchen 21: Der ökologische Weihnachtsbaum

Dezember 21, 2007

Wir bewegen uns mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Habt ihr denn auch alle schon einen Weihnachtsbaum in der guten Stube stehen?

Aber, wo gibt es denn in Deutschland Weihnachtsbäume aus ökologischer Waldwirtschaft?

Die Umweltorganisation Robin Wood hat eine Liste der zertifizierten Betriebe in Deutschland zusammengestellt.

Dort gibt es auch einen Öko-Knigge für den Weihnachtsbaumkauf.

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Türchen 20: Weihnachtsbäckerei

Dezember 20, 2007

Als wir Anfang Dezember zu Aktion 17 telefonierten, habe ich mir vorgenommen, mal wieder ein paar Weihnachtsplätzchen zu backen, was ich lange schon nicht mehr gemacht habe.

Letzten Sonntag vor dem Weihnachtsmarktbesuch in der Berliner Sophienstrasse (ein Umweltweihnachtsmarkt mit Bioprodukten) war es dann soweit:

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Es ist doch super, wie gut einfache Haferplätzchen mit Kardamon und Zimt schmecken können 🙂 Das hat meine letzte Backerfahrung dann wieder ins rechte Licht gerückt – dort hatte ich versucht, einen Hermann-Teig selbst anzusetzen. Hermann ist ein Hefeteig, der nach dem Kettenbrief-Prinzip an Freunde weitergegeben wird (ideal für Aktion 30) und das Ergebnis hat mich nicht ganz überzeugt ;-)…und wieder ein Punkt auf meinem Aktionskonto für Aktion 100

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Türchen 19: IKEA und die Konfirmationsstereoanlage

Dezember 19, 2007

Vielleicht sollte man es das „IKEA-Phänomen“ nennen: Man begleitet eine gute Freundin zu IKEA. Ohne Kaufabsichten, lediglich um bei den schweren Sachen mit anzupacken. Doch am Ende steht man an der Kasse mit zwei gefüllten Tüten und fragt sich was in den letzten 120 Minuten eigentlich passiert ist. Viele Unternehmen setzten auf dieses Geschäft der vermeintlichen Schnäppchen die niemand wirklich braucht: Sei es das vierte Kerzenset oder der schicke Sandwichmaker, gerade vor Weihnachten wird schnell noch ein weiteres Geschenk eingepackt.

Genau dieser Moment entscheidet. Schnell gekauft, kurz freuen und gleich wieder wegpacken oder sehnlichst wünschen, sorgfältig auswählen und dann lange freuen. So ging es mir mit meiner ersten Stereoanlage, die ich mir zur Konfirmation gewünscht habe. Ein Jahr lang habe ich gespart und mich informiert. Was für ein Gefühl sie dann aufzubauen. Das war vor fünfzehn Jahren. Jetzt steht sie neben mir und wartet darauf mit den Squirrel Nut Zippers unsere Gäste aufzuwecken.

Dass diese Anlage, auch Dank ihres niedrigen Energieverbrauchs, meiner Vorstellung von Nachhaltigkeit eine Form geben würde, wurde mir erst in den letzten Monaten klar. In dieser Zeit entwickelten wir das Verbraucherportal ecochoice. Im Mittelpunkt steht die Idee die Suche nach dem idealen Produkt zu vereinfachen und zwar im Sinne des Verbrauchers und der Umwelt. Deshalb erstellen wir Rankings anhand der Qualitätseigenschaften, dem Preis und den Umwelteigenschaften. Vier Faktoren sind ausschlaggebend für die Umweltfreundlichkeit eines Produktes. Die Herstellung und Entsorgung, die Langlebigkeit und Reparturfreundlichkeit, die Herstellung und der Betrieb. Momentan ist es ist schwierig objektive Aussagen über alle vier Faktoren zu treffen. Denn es fehlt an Siegeln und klaren Prüfverfahren. Deshalb haben wir uns entschieden, neben dem Stromverbrauch den Qualitätseigenschaften eine große Rolle zu geben und unser Angebot auf die 30 wichtigsten Produkte zu reduzieren.

Weniger, aber dafür höherwertige und umweltfreundliche Geschenke stellen für uns das ideale Weihnachtsgeschenk dar. Das gilt besonders für Elektrogeräte wie meine Stereoanlage, die ich jetzt ordentlich aufdrehen werde.

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Türchen 18: Wasser sparen

Dezember 18, 2007

Ich habe überlegt wie ich Trinkwasser sparen könnte (Aktion 31). Da kam ich auf die Idee, das Waschwasser von Obst und Gemüse in einem Eimer zu sammeln und damit die Blumen zu giessen. Ihr glaubt garnicht, wieviel Wasser dadurch gespart werden kann. Das praktiziere ich schon einige Jahre und meine Familie macht mit.

Die nächste „Anschaffung“ war eine Regenwasserzisterne in der das Wasser vom Dach gesammelt wird um die Pflanzen im Garten zu versorgen. Inzwischen überlege ich, die Waschmaschine mit Regenwasser zu betreiben und das „Abwasser“ zu sammeln und für die Toilettenspülung zu verwenden. Da ich mit Waschnüssen aus fairem Handel wasche, dürfte das sicher kein Problem sein. Ich muss nur noch meine Familie davon überzeugen (die sträuben sich noch gegen Regenwasser für die Wäsche).
Ingeburg

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Türchen 17: Der Weihnachstcountdown läuft

Dezember 17, 2007

Bei uns in der Familie haben wir zwar die Weihnachtsgeschenke weitesgehend abgeschafft, aber beim Surfen im Internet komme ich doch nicht ganz vorbei am Thema Schenken – und in einer Woche ist Heiligabend!

Folgenden Eintrag habe ich bei DaWanda entdeckt:
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„Nur noch wenige Tage bis sich die ganze Familienschar unter dem Christbaum versammelt. Doch bis die stille, heilige Nacht mit Besinnung und viel Frieden gefeiert werden kann, gehts jetzt noch einmal in den Endspurt beim Geschenkekauf!

“Kann man den kleinen Christian tatsächlich noch mit Bausteinen begeistern?”, “Was sagt Mutti, wenn sie einen Gutschein geschenkt bekommt, der erst im Jahr 2010 eingelöst werden kann?” und “Kann der große Bruder wohl noch einen edel Tropfen für die Sammlung gebrauchen?”. Fragen, die sich auch das DaWanda Team in diesen Tagen stellt. Während sich Scharen von Kaufwütigen durch die Warenhäuser drängeln um aus der Not heraus doch Bausteine und edle Tropfen zu kaufen, hat das DaWanda Team jedoch bereits alle Einkäufe nebenbei auf unserer wundervollen Plattform erledigt!“

DaWanda ist ein Online-Marktplatz, auf dem ihr Unikate, maßgeschneiderte, individualisierte und handgemachte Produkte kaufen und verkaufen könnt. DaWanda versteht sich als Community, wo sich Mitglieder austauschen, inspieren und Ideen mit gleichgesinnten Menschen teilen.

Wie wäre es zum Beispiel mit der Inspirationsbox für Aktion 09,
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witzige Filztaschen für Aktion 01 oder Briefumschläge für die Weihnachtspost aus recycelten Prospekten (Aktion 75 + 85)?

Weitere Tipps und Ideen zum nachhaltigen Schenken findet ihr hier:
3plusX: Nachhaltig Schenken
Fair und ökologisch Wohnen
Produkte aus Deutschland (Aktion 39)
Das ökokorrekte Geschenk

Türchen 16: Lifestyle für eine bessere Welt

Dezember 17, 2007

Ein bisschen goodies (eine Zeitschrift aus Holland für nachhaltigen Lifestyle), ein bisschen Ode Magazin (positive Nachrichten aus Holland und den USA), ein bisschen We Are What We Do (es gibt eine Seite mit Ideen für eine bessere Welt) und ein bisschen Utopia (eine neue online Plattform für strategischen Konsum). So kommt der Burda Verlag mit einem neuen Magazin-Format daher: IVY ist ein neues online Magazin.

Das print Format ist gerade in der Testphase im ausgewählten Zeitschriftenhandel zu erwerben (ich habe letzte Woche einen grossen Stapel am Hauptbahnhof der Mainmetropole gesehen). IVY verbindet Lifestyle und Genuss mit Verantwortung – für andere Menschen, für die Umwelt, für uns selbst – eben Lifestyle für eine bessere Welt.

Ich habe das erste Heft mit grosser Neugier gelesen und fand besonders interessant, wie einige Menschen in England gemeinsam mit der lokalen Regierung Wege suchen, das Leben weniger abhängig von Energie zu machen, die kleinen Geschichten von inspirierenden Menschen und die Aktion „Wir neutralisieren Amerikaner“.

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Türchen 15: GastfreunD – Wer teilt mit wem?

Dezember 15, 2007

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Vor kurzem hatten wir Besuch im selfHUB. Kathleen von der Gaia University wollte sich die selfHUB-Räumlichkeiten in Kreuzberg angucken und war danach so begeistert, dass sie uns nach dem Treffen zwei T-Shirts ihrer Initiative „Ich bin GASTFREUND“ schickte. Beim Surfen auf der Webseite entdeckte ich dann folgende Geschichte:

„“Ausnahmsweise“, sage ich mir und fahre hoch ins Karstadt-Restaurant; habe mich in der Zeit verschätzt und brauche jetzt dringend was zu essen.

Ich hole mir eine Suppe und setze mich an einen leeren Tisch. Zu dumm – den Löffel vergessen. Also noch mal los, zum Besteckkasten, Löffel holen; eine Serviette kann auch nicht schaden. Komme zurück an meinen Tisch – sitzt da, gegenüber von meinem Platz, ein Afrikaner, eindeutig, schwarze Hautfarbe, buntes Hemd, und löffelt seelenruhig Suppe aus meinem Teller.

Ich glaub es nicht; wie kann einer so dreist sein? Bin total entrüstet, bringe erst mal kein Wort raus, stehe da wie vom Blitz getroffen. Er schaut hoch, sieht mich abwartend, fast freundlich an – nein, ich kann wirklich nichts Unverschämtes in seinem Blick erkennen – und zeigt auf meinen Stuhl. Vor lauter Überraschung setze ich mich tatsächlich.

Dann finde ich endlich meine Stimme wieder: „’tschuldigung, aber das ist meine Suppe!“ Er sieht mich wieder so freundlich an, schüttelt leicht mit dem Kopf und zieht die Schultern hoch – es ist klar, dass er mich nicht versteht. Was jetzt? Gleich ist die Suppe kalt, denke ich, und mein Magen knurrt; warum eigentlich nicht mit einem armen Schlucker den Teller teilen? Sofort fühle ich mich großzügig. Ja, das ist doch eine tolle Geste, gefalle ich mir immer besser; das sollten viel mehr Leute machen. Ich lächle ihm verschwörerisch zu, lasse den Löffel endlich in die Suppe sinken und esse. Wir bleiben stumm; ab und zu kreuzt sich unser Blick, dann lächeln wir.

Als der Teller leer ist, wischt er sich den Mund mit der dünnen Papierserviette ab, legt sie zu den Löffeln, steht auf, nimmt den Teller und verabschiedet sich mit einer leichten Verbeugung. „Höflich ist er ja“, denke ich – dafür, dass er sich keine eigene Suppe leisten kann… Ich sehe ihm nach, wie er den Teller unter dem Schild „Geschirrrückgabe“ auf das Laufband stellt und jenseits der Glastür zwischen den Jackettständern verschwindet. Einen Moment bleibe ich noch sitzen. Doch, ein bisschen stolz bin ich schon auf mich. Wer macht so was schon?

Jetzt muss ich aber auch los. Stehe auf – und sehe am Nebentisch meinen Teller Suppe stehen. Auf der Oberfläche schwimmt eine matte Schicht kalt gewordener Sahne.“

Die Initiative sucht nach weiteren Geschichten. Jede Geschichte, die auf dem Blog veröffentlicht wird, bekommt als Dank ein Gastfreund-Shirt.

Auf den T-shirts sind übrigens die 10 Gebote der Gastfreundschaft gedruckt.

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