Vortragsreihe in München: „Gut Essen“ – was bedeutet das?

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„Tu mehr, lern etwas Neues“, so Aktionsvorschlag Nr.49. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Besuch einer interessanten Vortragsreihe? Die Schweisfurth-Stiftung veranstaltet in München Vorträge zum Thema „Gut Essen“ – was bedeutet das? Gedanken zur Qualität unserer Lebens-Mittel.

Das Programm (Beginn der Vorträge ist jeweils 19Uhr):
3. April 2008 – Wie ernährt man 10 Milliarden Menschen? Landwirtschaft und Nachhaltigkeit: Der Global Marshall Plan
10. April 2008 – Was kostet ein Schnitzel wirklich? Falsche Preise und wahre Kosten der Fleischproduktion
21. April 2008 – Der kurze Weg auf den Tisch- Lebensmittel aus der Region – Nutzen für Umwelt und Verbraucher?
29. April 2008 – Ethik des guten Essens – Rezepte für eine nachhaltige Esskultur
8. Mai 2008 – „Dicke Kinder“ – Problem oder Symptom unserer Gesellschaft? Modelle für Prävention und Erste Hilfe

Ich würde mich freuen, die Münchner unter euch bei den Vorträgen zu treffen!

Eine Antwort to “Vortragsreihe in München: „Gut Essen“ – was bedeutet das?”

  1. Kirsten Says:

    Ich war am Donnerstag bei dem Vortrag „Wie ernährt man 10 Milliarden Menschen?“. Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald lieferte Daten & Fakten zur Welternährung und zeigte u.a. das heutige Ungleichgewicht auf:

    Auf der einen Seite Milliarden von mangelernährten und Millionen von hungernden Menschen, auf der anderen Seite Millionen von fettleibigen Menschen. Theoretisch sei aber eine „Überernährung“ für alle Menschen möglich, aber wie kann sie erreicht werden, auch angesichts des raschen Bevölkerungswachstums?

    Prof. Dr. Gottwald zeigte auch mögliche Lösungswege auf und stellte „Problemlöser“ vor:
    – die Global Marshall Plan Initiative, die für eine Welt in Balance eintritt, sowie ihre Forderungen für die Ernährungssicherheit
    – die ital. Stiftung Terra Madre
    – den dt. Tag der Regionen

    Von der Darstellung der globalen Situation über die o.g. Beispiele, was schon alles getan wird, kam er zu dem Fazit, dass jeder Einzelne zu einer gerechteren Welt beitragen kann und muß. Z.B. dadurch, dass jeder seinen persönlichen Ernährungsstil einmal kritisch überprüft: Brauchen wir all das, was es im Supermarkt zu kaufen gibt? Was wissen wir über die Lebensmittel, die uns angeboten werden?

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