Archive for Februar 2010

Olympische Winterspiele und Nachhaltigkeit?

Februar 28, 2010

München bewirbt sich um die Olympischen Winterspiele 2018.

Passend dazu fand an diesem Wochenende im Olympiapark das erste Wintersportfestival statt, das Motto: „München macht sich fit für die Olympischen Winterspiele 2018! Winterspaß für die ganze Familie! Erleben Sie den Wintersport auf Eis und Schnee mit vielen Mitmachaktionen!“

Blöd nur, dass kein Schnee mehr lag, und der Anblick des mit Schneekanonen erzeugten Schnees (bzw. das, was davon übrig war) zumindest mich nicht zum Mitmachen einlud.

Schneemangel das eine, das andere Kuriosum heute war der Stand von BMW, der mit folgenden Informationen geschmückt war:

BMW "Gemeinsam für nachhaltige Olympische Winterspiele 2018"

Was die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH unter „Nachhaltigkeit“ versteht, kann man auf ihrer Webseite unter „Das Umweltkonzept – Nachhaltigkeit ist Trumpf“ nachlesen. Was aber BMW unter „Gemeinsam für nachhaltige Olympische Winterspiele 2018“ versteht, und darunter „nachhaltigster Automobilhersteller“ zu sein, versuche ich noch herauszufinden.

In einem Dossier des Bayerische Rundfunks zur Olympiabewerbung heisst es: „Bewerbung gibt sich grünen Anstrich“ . Auch wird in diesem Artikel der BUND zitiert mit der Aussage: „… Das ‚Umweltkonzept‘ wird nicht verhindern, dass der sensible Alpenraum ohne große Rücksicht auf Ökologie und Nachhaltigkeit zur Sportkulisse umfunktioniert würde …“

Nun bin ich aber erstmal gespannt, ob es eine eine Umwelt- und Nachhaltigkeitsbilanz der heute zu Ende gehenden Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver geben wird, hier war und ist das Schlagwort „Nachhaltigkeit“ auch sehr zentral platziert: www.vancouver2010.com/sustainability

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Plastikplanet

Februar 18, 2010

Ab dem 25. Februar im Kino zu sehen:

Die deutsche Webseite zum Film: http://plastic-planet.de/

Lesenswert auch der Artikel zum Film auf utopia.de sowie die Kommentare der Utopisten!

Fairtrade-Rosen zum Valentinstag

Februar 14, 2010

Ein Vorschlag für den heutigen Valentinstag: Wie wäre es mit Rosen aus fairem Handel?

Auch die Fernsehsendung „Galileo“ berichtete am 12.02. über den Weg der fair gehandelten Rosen.

The Story of Stuff

Februar 9, 2010

Heute bin ich auf das Projekt „The Story of Stuff“ aufmerksam geworden: In einem Kurzfilm erzählt Annie Leonard aus den USA die Geschichte von unserem Kram & Krempel & Zeugs, das wir kaufen und benutzen – wo das Zeugs herkommt und wohin es geht, wenn wir es wegwerfen.

Hier der Film in der deutschen Übersetzung:

Ebenso auf YouTube anzuschauen: die englische Originalversion von The Story of Stuff.

Und im März wird es „The Story of Stuff“ auch als Buch geben: Die deutsche Ausgabe erscheint unter dem Titel „The Story of Stuff – wie wir unsere Erde zumüllen“ im Econ Verlag. Auf der Webseite des Verlages heisst es zum Buch:

„Kaffeebecher, Kekspackungen, Schuhe, Handys, DVDs – unser Alltag besteht aus einer Menge solcher Dinge. Wie entsteht dieses Zeug, wo kommt es her und was machen wir damit, wenn wir es nicht mehr brauchen? Die engagierte Umweltaktivistin Annie Leonard geht diesen Fragen auf anschauliche Weise nach und zeigt die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft.

Im Laufe ihrer zwanzigjährigen Arbeit für Greenpeace und andere NGOs hat sie viele Fabriken, Bergwerke und Müllkippen besucht. Bei ihrer Arbeit als »toxic travel ler« kam sie in 40 Länder. Sie berichtet von Familien in Bangladesch, die auf riesigen Müllhalden leben, oder von Näherinnen in Haiti, die seit Jahren vergeblich um menschenwürdigere Arbeitsbedingungen kämpfen. Ihr Buch zeigt, wie wir diese Verhältnisse ändern können. Es ist das Glaubensbekenntnis einer neuen ökologischen Bewegung.“

Was ist Dir wirklich was wert?

Februar 4, 2010

Von diesem Wettbewerb für bayerische Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre habe ich heute gelesen:

Was ist Dir wirklich was wert?

„Was macht denn dein Leben wirklich wertvoll? Was ist dir wirklich was wert? Eine Frage, unzählige Antworten. Engagierst du dich voller Energie für die Umwelt? Ist dir dein Freundeskreis das wichtigste im Leben? Setzt du dich für Schüler ein, die von anderen Klassenkameraden ausgegrenzt werden? Sind dir aus Bio-Baumwolle selbst genähte, lässige Klamotten die Arbeit wert? Willst du nach der Schule ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr machen? Legst du Wert auf handgeschriebene Liebesbriefe? Spielst du in deiner Band gegen Fremdenfeindlichkeit an? Ist dir deine persönliche Freiheit und Unabhängigkeit am wertvollsten?“

Der Wettbewerb ist ein Prokjekt im Rahmen der Kampagne „WertvollerLeben“. Beiträge, Meinungen, Erlebnisse können bis zum 28. Februar als „Reportage, Kurzgeschichte, Zeichnung, Gedicht, Interview, Fotoreihe, Bericht, Film, Song, Hörspiel, Webseite, Comic-Strip oder als was auch immer“ eingereicht werden.

Was ist Dir wirklich was wert? Eine gute Frage, eine wichtige Frage, eine berechtigte Frage. Nicht nur an Schüler und Schülerinnen. Ich werde sie für mich mit ins Wochenende nehmen und beantworten.

Rein und sauber

Februar 4, 2010

… so möchte sich die Stadt München präsentieren, sein, werden. Dazu gibt es seit November 2007 die Öffentlichkeitskampagne „Rein. Und Sauber. München. Unsere Stadt.“:

„Mit auffälligen gelb-schwarzen Aufklebern auf Abfalleimern, Plakaten im ganzen Stadtgebiet und vielfältigen Mitmach-Aktionen werden Münchens Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher an den richtigen Ort für ihren Müll erinnert – den Abfalleimer. Für Kinder und Jugendliche wurde u.a. ein Malwettbewerb zum Thema „Sauberkeit in München“ veranstaltet“, so ist es auf http://www.muenchen.de zu lesen.

Die Aufkleber auf den Mülleimern sind leider nicht so wirklich auffällig, aber dafür die Ergebnisse des Malwettbewerbes: Sie machen derzeit auf Litfass-Säulen in München auf das Müll-Problem aufmerksam. Und können auch auf der Internetseite zum Wettbewerb abgerufen werden:

www.muenchenreinundsauber.de/kreativwettbewerb.html