Archive for Juli 2012

Stell Dir Blumen ins Büro – keine Vase? greif zur Saftflasche!

Juli 31, 2012

Aus meiner Mittagspause am Montag habe ich mir einfach mal Blumen mitgebracht und auf meinen Schreibtisch gestellt. Sieht gleich ganz anders aus und fühlt sich gleich viel besser an, das am-Schreibtisch-Sitzen 🙂

Blumen im Büro

Zur Vase habe ich eine leere Saftflasche aus Glas gemacht, von der ich die Etiketten abgelöst habe. Direktrecycling, sozusagen 😉

Eine schöne und sonnige Woche noch!

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Weniger kann mehr sein!

Juli 23, 2012

Der Club of Rome hat im Juni sieben Thesen zum (Wirtschafts-)Wachstum veröffentlicht: „Wachstum? Ja bitte – aber 2.0!“ so lautet die Forderung.

Ich möchte euch daraus die 7. These vorstellen, die mich besonders angesprochen hat und von der ich überzeugt bin, dass sie jeder von uns umsetzen kann:

7. Positive Leitbilder für nachhaltige Lebensstile

Verbesserte Umwelttechnologien und veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind unverzichtbar für die Lösung unserer globalen Herausforderungen. Doch das alleine wird nicht genügen. Wir müssen verstehen lernen, welcher Ressourcenverbrauch mit unserem Konsum einhergeht und das zum Anlass nehmen, eingefahrene Konsummuster zu überdenken.

Jeder soll lebenslang Entwicklungsperspektiven haben, die aber nicht mit stetiger Zunahme des Umweltverbrauchs verknüpft sind. Konsum ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um ein humanes und erfülltes Leben zu ermöglichen – für dieses Ziel kann Konsum
nie Ersatz sein.

Wir brauchen positive Leitbilder für nachhaltige Lebensstile. „Voluntary Simplicity“ kann ein Leitprinzip werden auf dem Weg zu mehr Glück und weniger Verbrauch. In allen Weltreligionen findet sich ein Aufruf zur Mäßigung beim Konsum. Wir könnten allen Menschen weltweit einen beachtlichen Wohlstand ermöglichen und dennoch im Einklang mit der Natur leben, wenn wir Exzesse vermeiden, Fehlentwicklungen korrigieren und positive Leitbilder etablieren. Weniger kann mehr sein!

Nichtstun und Hoffnungslosigkeit sind gefährliches Gift gegen eine Wende zum Guten. Denkmuster können durchbrochen werden, Menschen können sich und ihre Gewohnheiten ändern – dafür gibt es viele Beispiele. Wir sollten die Herausforderungen als Chance begreifen,
die eigenen Prioritäten zu überdenken und die Folgewirkungen unseres Konsums zu betrachten, ohne dabei zu moralisieren. Nachhaltiger Konsum schont die Umwelt, ermöglicht ein besseres Leben für Menschen in ärmeren Ländern, verbessert die Lebensbedingungen unserer Kinder, und kann uns selbst erkennen helfen, dass Weniger auch Mehr sein kann.

Jeder kann seinen Beitrag leisten – Konsumenten, Bürger, Unternehmer, Politiker. Fangen wir damit gleich heute an, denn innerhalb von nur einer Generation muss der Wandel vollzogen sein!“

(aus der Publikation „Wachstum? Ja bitte – aber 2.0“ des Club of Rome, verfügbar unter folgendem Link: www.clubofrome.de/weitere-initiativen.html)

 

Genau, lasst uns anfangen, weitermachen, dranbleiben, Vorbilder sein, einfach die Welt verändern!