Archive for Dezember 2012

Türchen 24: Weihnachtswünsche

Dezember 24, 2012

Wir wünschen Dir, dass es Dir gelingt, die Weihnachtsfeiertage so zu verbringen, wie Du es schon immer gerne getan hättest!

Und blauen Winterhimmel noch dazu!

blauer Winterhimmel

Vielen Dank für’s gemeinsame Türchen-Öffnen sagen Kirsten & Sebastian.

Türchen 23: Gemeinschaftlich konsumieren

Dezember 23, 2012

Kennst Du schon die Plattform www.kokonsum.org?

Unter dem Motto „Was mein ist, ist auch dein!“ findest Du hier Informationen, Anregungen und Links rund um das Thema kollaborativer Konsum (KoKonsum):

„KoKonsum steht für das Teilen, Tauschen, Mieten und Schenken von materiellen und immateriellen Ressourcen (Objekte, Raum, Zeit, Fähigkeiten und Erfahrungen) ermöglicht durch online Plattformen und soziale Netzwerke.“

Vom Auto-Teilen über’s Couch-Teilen bis hin zum Werkzeug-Teilen – wir können vieles teilen und gemeinschaftlich nutzen!

Das 5köpfige Team hinter kokonsum.org schreibt über sich: „Wir sind ein Team junger Visionäre und möchten die Zukunft mitgestalten. Bei uns kann sich jeder aktiv für den gemeinschaftlichen Konsum engagieren.“

Im KoKonsum-Blog habe ich gelesen, dass im November der erste „Global Sharing Day“ stattfand. Den habe ich zwar verpasst, aber die Weihnachtsfeiertage und die „Zwischen-den-Jahren“-Zeit bieten sicher auch gute Gelegenheiten zum Teilen!

Türchen 22: Mach Dir einen schönen Samstag!

Dezember 22, 2012

Einen schönen Tag Ich wünsche Dir einen schönen Adventssamstag! Gestalte ihn ganz nach Deinen Wünschen & Bedürfnissen, ganz in Deinem Tempo, und
nimm Dir Zeit für Dich & für das, was Du schon immer tun wolltest, um einfach die Welt zu verändern. Und falls Du noch Ideen suchst, stöbere doch einfach mal in den we are what we do-Aktionsvorschlägen. Viel Freude dabei!

Türchen 21: Mitmach-Gesellschaft

Dezember 21, 2012

Gestern abend überraschte mich der Paketbote und brachte mir ein Paket. Absender: Die Global Marshall Plan Initiative. Inhalt: Neuer Lesestoff im Rahmen meines „Buch-Abos“ (s. Türchen 7) 🙂

Ich habe sogleich durch die verschiedenen Bücher geblättert und bin auf das Kapitel „Faire Arbeits- und neue Mitmach-Gesellschaft“* gestoßen – daraus möchte ich die folgenden Zeilen mit Dir teilen:

„… So geht es um die (Wieder)entdeckung der Kraft des Wünschens und eigenen Wollens. Und um die Kraft des Sich-Zusammen-Tuns, um das Ins-Gespräch-Kommen, um das Wiederfinden von Versammlungskulturen, etwa in „Zukunftswerkstätten“ an vielen Orten.
In der Stadt wie am Land gilt es, neue Quellen des Engagements jenseits des Freizeitkonsums zu erschließen. Wenn die Erwerbsarbeit zukünftig tendenziell weiter abnehmen wird, bleibt wieder mehr Zeit auch für soziales und kulturelles Engagement. …
Eine neue Mitmach-Gesellschaft erfordert und fördert nicht zuletzt ein gemeinschaftliches Handeln: Es geht um Neuansätze im Bereich des Wirtschaftens, Wohnens oder sozialen Austauschs, die „Lust auf Zukunft“ machen.“

*aus dem Buch: „Neuer Wohlstand – Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten“ von Hans Holzinger (JBZ-Verlag, 2012)

Die Mitmach-Gesellschaft – hast Du Lust, sie mitzugestalten?

Türchen 20: Begegnungen und Geschichten

Dezember 20, 2012

100 Sekunden Leben“ – unter diesem Motto suchen ZDF-Reporter in ganz Deutschland nach Begegnungen und finden Menschen, die ihre Geschichte erzählen.

Drei daraus möchte ich euch heute vorstellen: Julia, die aus alten Stühlen neue machen möchte. Gunter und Lea, die eine Deutschlandtour machen, statt ins Ausland zu reisen. Und Helmut, der als Müllmann arbeitet und den Dreck einsammelt, den andere wegwerfen.

Welche Begegnung hat Dich in diesem Advent oder in diesem Jahr besonders gefreut oder inspiriert? Erzähl uns davon!

Türchen 19: Bastelstunde

Dezember 19, 2012

Gestern Abend habe ich den Fernseher einfach mal nicht angeschaltet und stattdessen zu Papier (genauer: alten Kalenderblättern) & Schere gegriffen:

„Schneesterne basteln“ – diese Bastelanleitung habe ich in meinem zweiten Adventskalender (den, den ich nicht selber schreibe 😉 ) entdeck:

Schneesterne„Zunächst aus weißem Papier einen Kreis ausschneiden, als Vorlage dient eine Tasse oder ein Becher. Den ausgeschnittenen Kreis einmal in der Mitte falten, den Halbkreis noch einmal und dann noch einmal. Jetzt sieht der gefaltete Kreis aus wie ein Tortenstück. In das Tortenstück von oben gesehen zur Mitte hin eine möglichst geschwungene Linie schneiden. Die Seiten und die Spitze des Tortenstücks müssen beim ausschneiden stehenbleiben, damit der Schneestern nicht auseinanderfällt.“

Was ist deine Lieblingsbastelei in diesem Advent? Erzähl uns davon!

Türchen 18: Einblicke in die Natur

Dezember 18, 2012

Unter dem Motto „Wir sind die Regisseure unserer Zukunft. Die Umwelt liegt in unserer Hand!“ veranstaltete die Münchner Hofpfisterei in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal den Kurzfilmwettbewerb „DEinblick in die Natur“ für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren.

Die Teilnehmer waren eingeladen, ihren kurzen Film zu einem dieser drei Oberthemen zu drehen:

1.) „Natur – portraitiert: Zeig uns Deinen Blick in die Natur, wie sie wächst und was Du Überraschendes in ihr entdeckst und erlebst.“

2.) „Aus der Natur auf den Teller: Essen ist Leben. Und Essen ist Teil der Kultur. Jeder isst anders. Und: Essen macht Spaß! Damit dies auch so bleibt, liegt es in unserer Hand die Natur als Quelle der gesunden Ernährung zu erhalten.“

3.) „Umwelt – schützenswert: Erzähle von Deinen Gedanken zur Umwelt. Wo siehst Du Fortschritte im Umweltschutz, wo noch Probleme?“

Die Gewinnerfilme der einzelnen Altersgruppen kannst Du Dir alle hier online auf der Internetseite zum Kurzfilmwettbewerb ansehen. Ich wünsche Dir spannende, interessante, ungewöhnliche und unterhaltsame Einblicke!

Einen Sonderpreis „Fantasie“ erhielten Florian und Lukas für ihre Kochshow „Gutes Essen – Schlechtes Essen“, in der sie ungesundes Essen gesund machen – ich wünsche Dir gute Unterhaltung 🙂

Türchen 17: Über Lebensmittelverschwendung und Essens-Retter

Dezember 17, 2012

Semmeln auf FensterbankWie kommen diese Semmeln auf diese Fensterbank? Warum haben wir im Kühlschrank im Büro schon wieder so viele Lebensmittel alt und schlecht werden lassen, dass wir sie nun wegschmeißen müssen? Und was, wenn das alle so machen???

„Rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen Jahr für Jahr in Deutschlands Mülleimern. Jeder Bürger, haben Forscher errechnet, wirft 81,6 Kilo Essen weg.“, schreibt das Magazin National Geographic Deutschland.
„Es gibt viele Orte, an denen Lebensmittel abhanden kommen können. Kartoffeln bleiben auf dem Acker liegen, Äpfel fallen ungepflückt vom Baum. Eingedrückte Joghurtbecher und Brote vom Vortag verschwinden nach Ladenschluss in den Abfallcontainern von Supermärkten und Bäckereien.“ In dem lesenswerten Artikel „Die Essens-Retter“ stellt das Magazin Menschen und ihre Projekte und Ideen vor, Lebensmittel vor dem Müll, vor der Verschwendung und vor dem Vergessenwerden zu retten:

– z.B. Lea und Tanja, die in Berlin das Catering Unternehmen „Culinary Misfits“ betreiben und das Gemüse verarbeiten, dass zu krumm oder zu knollig ist, um ins Supermarktregal zu gelangen, und ansonsten weggeschmissen würde.

– z.B. Bernhard, Küchenchef einer Großkantine in Köln, der Waren einkauft, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen und ansonsten auf dem Müll landen würden.

– z.B. Kai, der die Internetplattform mundraub.org gründete, auf der jeder Fundstellen eintragen und abrufen kann von z.B. Obstbäumen, die niemanden gehören und deren Früchte oft ungepflückt bleiben. (s. auch unser Artikel vom letzten Jahr: „Vom Mundraub und von Mundräubern„)

Was ist Deine Idee, Essen vor der Tonne zu retten? Erzähl uns davon!

Ich werde diese Woche darauf achten, dass ich nur das einkaufe, das ich auch wirklich aufessen werde.

Türchen 16: Verschenke Zeit statt Zeug

Dezember 16, 2012

Du suchst noch nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen? Verschenke doch einmal gemeinsame Zeit!

Über den Blog des enorm-Magazins bin ich auf die tolle Seite Zeit statt Zeug aufmerksam geworden:

Hier kannst Du Dich zu zwölf Zeitgeschenken inspirieren lassen – z.B. zum gemeinsamen Waldspaziergang (statt Parfüm), zum gemeinsamen Schrankausmisten (statt dem Einkaufsgutschein) oder zum gemeinsamen Kochabend (statt Kochbuch).

Sobald Du Dich für ein Geschenk entschieden hast, kannst Du mit ein paar wenigen Klicks online eine Gutscheinkarte ausfüllen: Name des Beschenkten, Deine persönliche Einladung zum gemeinsamen Zeitverbringen, Dein Terminvorschlag, Email-Adresse des Beschenkten und von Dir, abschicken. Der Beschenkte erhält dann eine Email mit dem Link zu seiner Gutscheinkarte:

„Liebe Kirsten, Kirsten möchte dir etwas schenken. Kein gewöhnliches Geschenk – mal was Anderes. Viel Freude beim Öffnen. Aber schau dir selber an, was auf dich wartet!“

Sobald er sie geöffnet hat, wirst Du benachrichtigt. Dich als Schenkenden kostet das nichts, nur Deine Zeit

Ich wünsche Dir viel Freude beim Zeit-Verschenken und beim Gemeinsam-Zeit-Verbringen!
Und wenn Du magst, erzähl uns von Deinem Zeit-Geschenk und von eurer gemeinsam verbrachten Zeit.

Notiz gemeinsam-Zeit-verbringen

Türchen 15: Herzensangelegenheit Organspende

Dezember 15, 2012

Über seinen Herzenswunsch berichtet Andreas in der Dezember-Ausgabe von „BISS“, der Münchner Straßenzeitschrift: Er war erst 27 Jahre alt, als er er erfuhr, daß er sehr schwer am Herzen erkrank ist. Seine einzige Überlebenschance: eine Organspende. Seinen langen Weg von der Diagnose bis zu seinem neuen Herzen hat Andreas in einem Tagebuch festgehalten.

Nach dem ich diesen Artikel gelesen habe, habe ich aus dem Briefestapel auf meinem Schreibtisch den Organspendeausweis hervorgekramt, den mir meine Krankenkasse zugeschickt hatte. Ich hatte es auf „später irgendwann“ verschoben, mich näher mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und den Organspendeausweis auszufüllen. Dieses „später irgendwann“ ist jetzt. Heute. Ich habe meinen Organspendeausweis gerade ausgefüllt.

In diesem Video erklärt Flo Bauer, Rapper und Produzent aus Hamburg und Initiator des Projekts „Von Mensch zu Mensch“, warum es wichtig ist, dass jeder von uns eine Entscheidung trifft in der Frage „Bin ich bereit, meine Organe zu spenden?“. Und diese Entscheidung dann im Organspendeausweis festhält:

Flo Bauer ist im Sommer drei Monate lang durch Deutschland gereist und hat rund um das Thema Organspende Menschen getroffen: Patienten, Angehörige, Mediziner und Politiker. Die Begegnugen dieser Reise hat er in Video-Clips festgehalten. Alle Videos kannst Du Dir hier auf der Projektseite „Von Mensch zu Mensch“ anschauen oder auch auf dem Youtube-Kanal zu Flo’s Organspendereise.

Auf der Internetseite www.organspende-info.de stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ausführliche Informationen zur Organspende zur Verfügung und bietet Dir die Möglichkeit, einen Organspendeausweis direkt online auszufüllen.