Das Ministerium für Glück und Wohlbefinden stellt sich vor

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„Nur noch kurz die Welt retten…“ – So ähnlich war die Aufgabenstellung, die wir von unserem Professor im Fach „Transmediale, integrierte Kommunikation“ gestellt bekamen: Mithilfe einer transmedialen Kampagne die Wertehaltung innerhalb unserer Gesellschaft verändert, da eine allgemeine Unzufriedenheit zu spüren ist.

Konsum, Klima, Krisen: Es gibt Bedarf, den momentanen Zustand der Gesellschaft zu überdenken und zu überarbeiten.
Richtig gute Nachrichten gab es schon lange nicht mehr und zunehmend wird in unserem gesellschaftlichen System die aktuelle Schieflage unseres Landes spürbar. Umdenken und Handeln ist angesagt!

Die Wertehaltung verändern, den Blick für das Wesentliche schärfen, zufriederner und glücklicher werden – wie geht das?

Das haben wir uns auch gefragt und sind während unserer Recherchen zu dem Entschluss gekommen, uns ein Beispiel an dem kleinen Land Bhutan zu nehmen, welches als eines der wenigen Länder kein wachstumsorienteres Wirtschaftsmodell in der Verfassung, sondern Bruttonationalglück als wichtigstes Ziel der Wirtschaftspolitik etabliert hat.
Und deshalb fordern wir: Auch wir brauchen ein Ministerium für Glück und Wohlbefinden!

MFG_ProfilbildWir brauchen auch solch ein Screening Tool für unser Wohlbefinden, ein solches Ministerium, welches als Ideen- und Impulsgeber dient, sowie als eine Art Moderation aller Ministerien tätig sein sollte. Eine beratende und motivierende Instanz, die das politische Handeln auf das Wohl der Menschen ausrichtet und nicht nur auf den Profit.

Können wir das hier in Deutschland auch hinbekommen?
Inwiefern kann man die Ideen Bhutans auf uns adaptieren?

Da wir uns eine demokratische Diskussion wünschen, um unser Ministerium für Glück und Wohlbefinden zugestalten und realistisch auszubauen, benötigen wir Input, Kommunikation und Feedback.
Was macht die Leute glücklich? Was würden sie sich von einem Ministerium für Glück erhoffen? Was sollen die Aufgaben sein?

Diese Gedanken und Fragen möchten wir anhand einer transmedialen Kampagne als Ministerium für Glück und Wohlbefinden kommunizieren und bekannt machen. Wir möchten viele verschiedene Wege gehen und Experimente machen, um die Leute zu erreichen, auch oder vor allem emotional.

Wir sehen uns als Moderatoren, die eine Plattform bilden, Fragen stellen, Diskussionen führen und begleiten, sowie zum Nachdenken anregen.
Wir wollen verstehen, uns einmischen und aktiv mitgestalten können! Ideen und Gedanken sammeln, bündeln und somit neue Denkansätze verknüpfen. Nach Antworten und Alternativen suchen – und zwar gemeinsam!

Was anfangs wie eine „süße Idee“ aussah, meinen wir wirklich ernst!
Das allgemeine Interesse an unserem Projekt zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und jeder kann mitmachen und uns helfen, dieser Bewegung noch mehr Schwung zu geben.

MFG_Glueckspfennige   MFG_Glueck - Bitte bedien Dich

Klar kann man Glück nicht verordnen, aber das ist auch nicht der Kerngedanke des Ministeriums für Glück und Wohlbefinden. Für sein Glück ist jeder selbst verantwortlich. Aber man kann Glücklichsein auch erlernen, es ist eine Einstellungssache und wir möchten die Rahmenbedinungen dafür schaffen, dass dies leichter fällt. Gemeinsam möchten wir mögliche Aufgabenbereiche eines solchen Ministeriums durchdenken und besprechen – um was könnte sich ein Ministerium für Glück kümmern, wer könnte Glücksminister werden, wo liegt der Bedarf der Bevölkerung?
Jeder ist dazu eingeladen, mitzureden, seine Meinung zu äußern und uns so zu helfen, etwas zu bewegen.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, einen Perspektivwechsel einzuleiten. Wir möchten die allgemeine Haltung und das Handeln hinterfragen und gegebenenfalls verändern und zukünftige Werte definieren und festigen.
Wer jetzt einsteigt, aktiv mitdenkt und mitmacht, kann Großes bewegen! Impulse setzen, den Grundstein legen oder Botschafter werden. Es steckt Potential in dieser Initiative! Augen, Ohren und Herz aufmachen und aktiv dabei sein lohnt sich!

Unser Wunsch ist es, dass die Bundesregierung auf uns aufmerksam wird und sich unser Ministerium für Glück und Wohlbefinden zur offiziellen Einrichtung macht. Wir wünschen uns einen positiven Impuls, der die Kraft hat Berlin – und damit uns alle – zu erreichen.

Besucht uns auf unserer Facebookseite und verratet uns, was euch glücklich macht und was ihr euch von einem Ministerium für Glück und Wohlbefinden erhoffen würdet: www.facebook.com/MinisteriumFuerGlueck

Wir freuen uns auf eine spannende Zeit!

Gina und Daniel
vom Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Das Ministerium für Glück und Wohlbefinden ist eine Initiative der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim und wird im Masterstudiengang Kommunikationsdesign in Form einer transmedialen, integrierten Kampagne ausgearbeitet.

3 Antworten to “Das Ministerium für Glück und Wohlbefinden stellt sich vor”

  1. Gina Says:

    Vielen lieben Dank für die Unterstützung!
    Mit glücklichen Grüßen🙂

    Gina

  2. Einfach mal setzen lassen – Für mehr Pausen im Alltag | We Are What We Do 50/50 Says:

    […] Ministerium für Glück und Wohlbefinden lädt zum Weltglückstag am 20. März 2014 ein zur bundesweiten Aktion “Einfach mal setzen […]

  3. 222 Anstiftungen zu kleinen Glücksmomenten | We Are What We Do 50/50 Says:

    […] „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ hatte sich im März 2013 vorgestellt. Gina, die das Projekt mit ins Leben gerufen hat, hat […]

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