Archive for Februar 2016

Ressourcenleichte Gesellschaft

Februar 21, 2016

Eine Gesellschaft in der deutlich weniger Ressourcen verbraucht werden als heutzutage – wie könnte diese aussehen?

Dieser Frage geht ein wichtiges und spannendes Forschungsprojekt nach: ressourcenleichte-gesellschaft.de

„Wir alle nutzen Ressourcen: für Ernährung, zum Wohnen, unsere Mobilität, beim Kaufen und Besitzen von Dingen usw. In den Industrie- und zunehmend auch in den Schwellenländern ist das Maß der Ressourcenbeanspruchung häufig weder sozial gerecht noch ökologisch dauerhaft verträglich: Der „Earth-Overshoot-Day“ – das ungefähre Datum, an dem unsere Nachfrage nach natürlichen Ressourcen das Angebot eines ganzen Jahres übersteigt und damit auch die Kapazitäten unseres Planeten, alle konsumierten Ressourcen abzubauen und zu erneuern – rückte in den letzten Jahren immer weiter nach vorn. Im Jahr 1987 war er Mitte Dezember erreicht, 2013 schon am 20. August. Hinzu kommen die unwiederbringlich aufgezehrten nicht-erneuerbaren Ressourcen.

Ein Treiber dieser Entwicklungen ist das hohe Konsumniveau in den industrialisierten Staaten. Zur Lösung dieses Problems dominierten bislang Konzepte zur Steigerung der technischen und wirtschaftlichen Effizienz, wie Verdopplung der Rohstoffproduktivität, Faktor 10 weniger Ressourcenverbrauch oder 100 % Treibhausgasneutralität im Energiebereich. Neben technologischen Veränderungen bedarf eine Transformation solchen Ausmaßes aber auch umfassender sozialer Veränderungen, denn häufig fehlen im öffentlichen Diskurs die Menschen in ihrer lebensweltlichen Realität, die diese Ideen individuell und im gesellschaftlichen Miteinander umsetzen.“

Ende Januar durfte ich an einem der Workshops teilnehmen, zu der u.a. das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie Z_Punkt, ein Beratungsunternehmen für Zukunftsfragen, eingeladen hatten. In diesem Workshop haben wir 5 Szenarien durchgesprochen und diskutiert, „welche Wege eine Gesellschaft nehmen kann, um ressourcenleichtes Leben – also einen Lebensstil, der die planetaren Grenzen berücksichtigt – zu fördern und umzusetzen.“ Wir haben uns die Fragen gestellt und beantwortet, welche Chancen und welche Risiken wir in dem jeweiligen Szenario bzw. Leitbild sehen, welche „Trend, Kräfte und Treiber … heute schon in diese Richtung gehen“, und welche Hindernisse und Barrieren existieren und einer ressourcenleichten Gesellschaft im Wege stehen.

Die Szenarien sowie die Ergebnisse der Workshops werden bald auf der Projektseite ressourcenleichte-gesellschaft.de veröffentlicht werden.

 

 

Inspiration – Motivation – Vernetzung

Februar 9, 2016

„Inspiration – Motivation – Vernetzung“ – unter diese Motto finden die Global Marshall Plan Academies statt:

kopf_fuer_leitfaden„Wir alle wissen und fühlen, dass es so nicht weitergehen kann. Die Welt bewegt sich auf einen Kipppunkt zu, wir müssen etwas tun! … Ziel ist, dass die Teilnehmenden gemeinsam herausfinden welche konkreten Möglichkeiten sich für jeden einzelnen bieten, eine Welt in Balance voranzubringen!“

Global Marshall Plan Academy – Du möchtest teilnehmen? Die nächsten Termine in 2016 sind:

  • 11./12. März an der VHS Potsdam
  • April an der VHS Menden
  • 8./9. April an der Bergischen VHS Solingen
  • 15./16. April an der VHS Tuttlingen
  • 22./23. April 2015 an der VHS Norderstedt
  • 22./23. April 2016 an der Münchner VHS
  • 22./23. April an der VHS Konstanz-Singen

(Die aktuelle Terminübersicht findest Du auf globalmarshallplan.org .

Die Anmeldung ist über die jeweilige VHS möglich. Die Teilnahmegebühr für die zumeist 1,5tägigen Veranstaltungen beträgt ca. 40Euro.

Ich werde im April an der Global Marshall Plan Academy in München teilnehmen.  Im Programm der Münchner VHS wird die Veranstaltung so beschrieben:

„Nur mal kurz die Welt retten“ – Aktiv werden für die Zukunft von Mensch und Erde
Viele Menschen wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Die globale Erwärmung, die wachsende Kluft zwischen arm und reich, der Raubbau am Planeten Erde und viele weitere Themen sind von absoluter Brisanz für die Zukunft des Menschen. Aber wie können die Herausforderungen wirksam angegangen werden? In dem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, welche konkreten Möglichkeiten sich für jeden einzelnen bieten, eine Welt in Balance voranzubringen. Mehr Infos: www.globalmarshallplan.org/academy

Wofür bist Du dankbar?

Februar 5, 2016

Chris schickte mir einen Ausschnitt aus der Zeitschrift Glamour:

„Probieren Sie mal die App „Gratitude 365“ aus: Sie erinnert Sie täglich daran, sich zu fragen, wofür Sie dankbar sind. Menschen, ein Haustier, ein Ort, ein Lied oder ein Film – alles ist erlaubt. Zu den Ereignissen können Sie Fotos hinzufügen und später mit einem Kalender voller Dankbarkeit auf den vergangenen Monat zurückblicken.“

Chris hat ihre ersten Einträge gemacht, ich selber konnte die App nicht ausprobieren (sie ist nur für’s iPhone erhältlich).

In diesem Artikel über Dankbarkeit gibt es noch weitere Gedanken und Ideen, z.B. die, ein Dankbarkeits-Tagebuch führen:

„Machen Sie Dankbarkeit zu einem Abendritual. Vor dem Schlafengehen die Ereignisse des Tages Revue passieren lassen und eine Liste anfertigen mit Dingen, für die Sie dankbar sind. Wichtig: das Ganze schriftlich und regelmäßig festhalten. Was sich am Anfang vielleicht nach „Eso-Quatsch“ anfühlt, könnte bald zu einer schönen Gewohnheit werden.“

Wofür bin ich dankbar? Eine schöne Frage, für jeden Tag. Und es gibt noch weitere – diese Postkarte von holzpost habe ich mir bereits letztes Jahr gekauft:

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Wofür bist Du dankbar? Wenn Du magst, erzähl‘ uns davon!