Türchen 12: Teure (Weihnachts-)Schnäppchen

by

„Wieso sind die niedrigen Preise ein Problem?“ fragt das Projekt WissensWerte.

„Es gibt auf der Welt immer mehr Menschen, die immer mehr konsumieren. Da die globalen Ressourcen begrenzt sind, ist das an sich schon ein Problem. Dazu kommt aber auch ein anderer wichtiger Aspekt: Die Produkte, die wir konsumieren, sind zu billig und verleiten uns so dazu besonders viel zu kaufen. Damit werden Probleme wie Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung, Armut und Unterentwicklung verstärkt.“

 

In dem Artikel „So viel kosten unsere Einkäufe wirklich“ der WirtschaftsWoche wird die Idee vorgestellt, durch ein zweites Preisschild „umweltschädliche Einkäufe deutlicher zu machen“:

„Das Integrierte Umweltprogramm 2030 des Ministeriums schlägt dazu ein „zweites Preisschild“ vor, das anzeigt, ob ein Produkt mit sozialen Ungerechtigkeiten wie Kinder- oder Zwangsarbeit behaftet ist und wie groß die Schäden an der Natur sind. … 

Die Darstellung der Produktnachhaltigkeit als Kriterium neben dem Kaufpreis selbst stellt ein vielversprechendes Werkzeug dar, um eine Transformation zu nachhaltigerem Konsumverhalten zu  initiieren. Wie stark damit in dem Markt eingegriffen wird, hängt von der konkreten Umsetzungsform ab. Manche Unternehmen dürften ihr Geschäftsmodell ganz schön umstellen, um auch auf dem zweiten Preisschild attraktiv zu wirken. Doch es wäre der nächste Schritt hin zur nachhaltigen Wirtschaft – und ein ziemlich großer dazu.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: