Archive for the ‘Aktion 23’ Category

Ideen für einen schönen Tag

April 20, 2016

Die Autoren von nachhaltig-sein.info teilen „41 Ideen, die einen schönen Tag ausmachen“ und ich möchte sie hier zitieren und weiter teilen:

  1. „Smartphone ausmachen und weglegen
  2. Bienen oder Hummeln bei der Arbeit zusehen
  3. Buch lesen
  4. Einfach nur in der Sonne sitzen
  5. Im Regen spazieren gehen und so richtig nass werden
  6. Freunde zum gemeinsamen Kochen einladen
  7. Spinnen beim Netzbau zusehen
  8. Ein Baby zum Lachen bringen
  9. Freundlichkeiten im Alltag schenken
  10. Ein fremde Katze, die schnurrend ums Bein schleicht
  11. Gemeinsamen Tages-Ausflug im Umland
  12. Dem Meeresrauschen zuhören
  13. Schönheit der Natur entdecken, vielleicht ein UNESCO Welterbe anschauen
  14. Im Wald spazieren gehen
  15. Wilde Tiere beobachten
  16. Ein gemeinsames Picknick
  17. Eine fremde Kultur erleben
  18. Seine Fähigkeiten verbessern
  19. Aus einer Erfahrung Impulse für eigenes Handeln und für Zukünftspläne ableiten
  20. Überraschend eine(n) Freund/in anrufen, den/die man lange nicht gehört hat
  21. Einen Tag, mal nur etwas für andere zu tun, nichts für sich
  22. Menschen treffen, die einem etwas bedeuten
  23. Neue Menschen kennenlernen, mit denen man weitere Zeit verbringen will
  24. Ein tiefgehendes Gespräch führen
  25. Menschen meiden, die einem nicht gut tun
  26. Dem Sport nachgehen, der einem Spaß macht und gut tut
  27. Eigene Kreativität ausleben, z.B. Musik machen, basteln, handwerken oder malen
  28. Nichts müssen müssen
  29. Gut gut genug sein lassen
  30. Neugierig sein
  31. Einen Traum (was man immer schon mal machen wollte) verwirklichen
  32. Die eigene Komfortzone verlassen
  33. Wenn man bei einer Aufgabe, die sich einem stellt, weitergekommen ist
  34. Abends reflektieren, ob der Tag schön war und warum
  35. Regelmäßig 30 min Nichtstun
  36. Abwechslung erleben
  37. Ein spontanes Erlebnis
  38. Geschirr spülen 😉
  39. Vor dem ins Bett gehen etwas Entspannendes und Technik-freies tun (kein Internet, Smartphone, Fernsehen etc.)
  40. Dinge, die nicht persönlich gemeint waren, nicht persönlich nehmen
  41. „Das Glück riecht nach Bratkartoffeln auf dem eigenen Herd und nach eigenem Geschmack gewürzt. Vielmehr ist es nicht, das Glück. Aber auch nicht weniger.“ von einem Obdachlosen aus Düsseldorf

 

Was macht für Dich einen schönen Tag aus? Erzähl uns davon!

 

Türchen 14: Der Resterechner

Dezember 14, 2015

„Jedes Jahr werfen wir in Deutschland fast ein Drittel aller eingekauften Lebensmittel in den Müll. Der Resterechner zeigt, was in unserem Essen steckt: Jede Menge Energie und nicht selten eine hübsche Summe Geld. Wie viel das ist, zeigt der Resterechner.“

Ich habe den Resterechner ausprobiert und virtuell 100 Gramm Brot weggeschmissen (denn leider wandert bei mir auch im wirklichen Leben immer mal wieder ein Stück Brot, vertrocknet oder verschimmelt, in die Tonne …):

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100 Gramm weggeworfenes Brot = 19 Cent für die Tonne. Und jede Menge Energie: Mit der Energie, die in 100 Gramm Brot „steckt“, könnte man 9,55 Tassen Kaffee kochen.

Der Resterechner bietet auch „Restefakten“ – z.B. zum Lebensmittel Brot: „Jedes fünfte Brot landet im Handel auf dem Müll, weil Verbraucher stets gefüllte Regale erwarten – aber keinesfalls ein Brot vom Vortag kaufen wollen.“

Türchen 5: PrimaKlima-Kochbüchle

Dezember 5, 2015

Fundstück: Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat das „PrimaKlima-Kochbüchle
herausgegeben.

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Untertitel: „Nachhaltig genießen und CO2 sparen“

Inhalt: „PrimaKlima-Rezepte für Genießer“ – und zwar je 6 Rezepte pro Jahreszeit Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Extra 1: Bei jedem Rezept ist eine „PrimaKlima-Bilanz“ ausgewiesen, die angibt, „mit wie vielen CO2-Äquivalänten die darin verwendet Zutaten das Klima belasten.“

Extra 2: Zu jedem Rezept gibt es eine „Gut zu Wissen“-Fußnote, in dem man mehr z.B. über eine Zutat erfährt.

Extra 3: ein Saisonkalender für Gemüse, Obst und Salate

Das „PrimaKlima-Kochbüchle“ kannst Du auf dieser Seite des Ministeriums kostenlos als pdf-Datei herunterladen.

 

Viel Freude beim – gemeinsamen?! – Kochen & Essen!

 

P.S.: Ich habe mir das Bratapfel-Rezept „ausgeguckt“ 🙂

Türchen 14: Sofortmaßnahmen

Dezember 14, 2014

„Denken, Schmecken, Welt bewegen“ – das ist das Motto der Jugendinitiative von Slow Food in Deutschland.

Auf ihrer Internetseite haben sie 10 „Sofortmaßnahmen“ aufgeschrieben, „damit Essen wieder mehr Spaß macht und mit denen man noch dazu ein gutes, sauberes und faires Lebensmittelsystem unterstützen kann!

In den nächsten Tagen möchte ich davon die folgenden 3 Maßnahmen umsetzen:

  • Koche für deine Freunde
  • Kaufe Lebensmittel ohne Strichcode ein
  • Nimm dir Zeit zum Genießen!
  • Kaufe einen Tag in der Woche NICHT im Supermarkt ein

Wer macht noch mit?

Türchen 4: Über den Tellerrand kochen

Dezember 4, 2014

Das Projekt-Team von „Über den Tellerrand kochen“ lädt ein zu Begegnung:

„Kochen ist Willkommen heißen, Kochen ist Begegnung, Kochen ist Freundschaft.
Wir wollen diesen Schnittpunkt aller Kulturen nutzen, um Integration zu schaffen. Wir möchten Flüchtlinge und Beheimatete auf Augenhöhe zusammenbringen und durch das gemeinsame Kochen aus Fremden Freunde machen.

Mit unserem Kochbuch stellen wir die Lieblingsrezepte und Geschichten von Menschen vor, die in Deutschland ein neues Zuhause suchen und erzählen von einer Gesellschaft, die zusammenwächst.“

Das Kochbuch „Rezepte für ein besseres Wir“ konnte über die Crowdfunding-Plattform Startnext erfolgreich finanziert werden, ist quasi frisch gedruckt und kann über die Internetseite ueberdentellerrandkochen.de bestellt werden (Preis: 25Euro) und wird bald auch im Buchhandel erhältlich sein!

Rezepte für ein besseres Wir – Über den Tellerrand kochen 2014 from Gerrit Kürschner on Vimeo.

 

Türchen 11: Ein neues Wir

Dezember 11, 2012

Unser Tipp für einen gemeinsamen Video-Abend ist diese sehenswerte Dokumentation: „Ein neues Wir – Ökologische Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa“.

Der österreichische Dokumentarfilmer Stefan Wolf ist für ein Jahr lang mit seinem Team von L.O.V.E. Productions quer durch Europa getourt und hat eine Vielzahl an langjährig bestehenden Gemeinschaften kennen gelernt und gefilmt und die Menschen interviewt, die in ihnen leben.  Seine Eindrücke sowie die verschiedenen Kulturen und Strukturen der ökologischen Gemeinschaften und Öko-Dörfer hat er in dieser Dokumentation festgehalten.

Der Film ist bereits vor über zwei Jahren erschienen, wir haben ihn erst in diesem Herbst entdeckt und gemeinsam angesehen. Das Thema Gemeinschaft und Gemeinschaft leben und gestalten geht uns seitdem nicht mehr aus den Kopf.

Die Webseite zum Film erreichst Du über: www.neueswir.info, hier kannst Du Dir den Trailer zum Film anschauen:

Türchen 2: Gemeinsam einen schönen Abend verbringen

Dezember 2, 2012

Dirk hat mich mit einer Einladung überrascht: „Lasst uns einfach einen schönen Abend haben!“

TafelDieser Einladung bin ich letzte Woche gerne gefolgt. Und es war toll: Wir haben gemeisam getafelt, sehrsehrsehr lecker gegessen und uns gut unterhalten und einfach einen schönen Abend miteinander verbracht 🙂 Dankeschön!

Ich bin immer noch beeindruckt, was unsere Gastgeber auf die Beine gestellt & dekoriert & auf unsere Teller gezaubert haben: 4 winterliche, vegetarische Gänge – alles selber gekocht!
Die gute Nachricht an alle in & um München: Weitere Abende werden folgen!

Auf www.facebook.com/tischundthymian schreibt die Gruppe: „Wir möchten einfach schöne Abende mit gutem Essen und netten Menschen verbringen – weil man dafür heutzutage viel zu wenig Zeit hat. Hier erfahrt ihr wie und wo es weiter geht!“ Ich freu mich schon 🙂

TischThymian

Was ist Deine Idee für einen schönen Abend in Gemeinschaft? Mit wem hast Du gemeinsam neues Lieblings-Essen entdeckt? Und bei welcher Gelegenheit? Wenn Du Lust hast, erzähl uns davon!

Teller statt Tonne: Auftakt zum Good Food March 2012

August 25, 2012

Heute fand in München eine tolle Aktion gegen Lebensmittelverschwendung statt: „Teller statt Tonne“ – unter diesem Motto wurden alle Interessenten zu einem gemeinsamen Mittagessen an einer langen Tafel auf dem Odeonsplatz eingeladen. Das Besondere:

Für die Mahlzeit wurde Gemüse verwendet, „das aufgrund falscher Form oder Größe, wegen optischer oder anderer kleiner Mängel nicht in den regulären Handel“ gekommen wäre; Gemüse, das nicht der Handelsklasse I entsprach, und ansonsten im wahrsten Sinne des Wortes in der Tonne gelandet wäre.
Aber: Freiwillige Helfer und Helferinnen haben genau dieses Gemüse bei Bauern in und um München gesammelt und dann „geschnippelt und zu einer leckeren Mahlzeit verarbeitet“. Gekocht hat der Koch und Aktivist Wam Kat (Herausgeber des Buches: „24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung“) mit der Fläming Kitchen.

Ich selber habe nicht gekostet, ich hatte leider keinen Hunger 😦 Aber ich habe euch ein Foto mitgebracht, auf dem ihr einen Teil der langen Schlange der Menschen seht, die heute Mittag an der Essensausgabe anstanden. Dahinter seht ihr die Menschen, die schon sitzen & es sich schmecken lassen:

Teller statt Tonne - Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Veranstaltet haben diese Aktion „Teller statt Tonne“ der Slow Food Deutschland e.V., die Kampagne Meine Landwirtschaft, der Bund Naturschutz in Bayern/BUND, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und die Mission EineWelt.

Aus dem Flyer zur Aktion: „Hier bei uns landen viel zu viele Lebensmittel in der Tonne, die auf die Teller gehören. Dabei haben wir es in der Hand, denn Lebensmittelverschwendung geht uns alle an: Erzeuger und Handel, Politik und VerbraucherInnen. Wir setzen ein Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung und ihre Konsequenzen für uns und die Länder des Südens. Grundproblem ist nicht nur die fehlende Wertschätzung … von Lebensmitteln, sondern auch das industrielle System von Herstellung und Vertrieb, in dem weder für krumme Gurken noch für alte Rinderrassen Platz ist.“

Traktor beim GoodFoodMarch-Auftakt

Im Anschluss an das gemeinsame Essen und die „Tischgespräche“ startete der „Good Food March 2012„:

„Der Good Food March 2012 ist eine europaweite Aktion für eine faire und nachhaltige Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik. Mit Fahrrädern und Traktoren geht es quer durch Europa bis vor das Europäische Parlament in Brüssel. Die Hauptstrecke führt fast 900 km durch den Süden Deutschlands über Frankreich, Luxemburg und Belgien nach Brüssel. Europaweit sind über 50 Veranstaltungen und lokale Aktionen in 15 EU-Ländern geplant. In Brüssel treffen sich dann alle europäischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer um deutlich zu machen, dass wir bei den Entscheidungen zur EU-Agrarpolitik mitreden wollen. Start: 25. August 2012 in München, Ankunft: 19. September 2012 in Brüssel.“  Hier findet ihr die genauen Tourdaten des Good Food March 2012.

Lebensmittel teilen statt wegschmeißen – die Idee „foodsharing“ sucht Unterstützer

April 14, 2012

Die Idee: „FOODSHARING ist eine Internet-Plattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über FOODSHARING kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden, um überschüssige Lebensmittel mit Anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen. … mit FOODSHARING soll eine Community entstehen, die Lebensmitteln wieder die Wertschätzung verschafft, die sie verdient haben.“

Aus einer Idee, die Valentin Thurn und Sebastian Engbrocks während ihrer Zusammenarbeit rund um den Dokumentarfilm „Taste The Waste“ hatten und einer ähnlichen Idee der Design-Studenten Thomas Gerling und Christian Zehnter und der TV-Reporterin Ines Rainer ist ein gemeinsames Projekt entstanden:“foodsharing heißt Teilen und gemeinsam Kochen statt Wegschmeißen.“

Um die Internet-Plattform zu finanzieren, benötigt das Projektteam viel Geld, 10 000 Euro bis Anfang Juli. Du kannst  die foodsharing-Idee mit Deiner Spende unterstützen – über die Seite www.startnext.de/foodsharing erhältst Du eine ausführliche Beschreibung der Projektidee sowie die Möglichkeit, zu spenden.

Vom Mundraub und von Mundräubern

August 27, 2011

Meine Kollegin brachte einen Artikel über die Plattform www.mundraub.org mit: Auf dieser Plattform werden zusammengetragen Fundstellen von Obstbäumen, die niemandem gehören, und deren Früchte oft ungepflückt bleiben. Auf der Karte sind z.B. Fundstellen eingetragen von Äpfeln, Aprikosen, Birnen, Kirschen, Maulbeeren, Mirabellen, Pflaumen und Quitten.

Das kurze Video auf YouTube  „Mundraub.org: Obst direkt aus der Großstadt“ stellt 2 Mundräuber und die Idee von mundraub.org vor.

Über „Mundräuber im Netz“ berichtet auch das RobinWood-Magazin in der Ausgabe 2/11, über diesen Link gelangt ihr direkt zum Artikel.

Die „Räuberregeln“ (AGB) auf mundraub.org stellen klar: „Mundraub.org will rechtlich unbedenkliches (!) Mundräubern an Wildsträuchern oder freigegebenen Bäumen fördern. Deshalb: Bleibt Mundräuber, werdet nicht zu Obstdieben, gefährdet weder Euch noch andere, und geht sorgsam mit Bäumen und der umgebenden Natur um … “

Es geht den Machern von Mundraub.org darum, wilde Büsche oder freigegebene Obstbäume sorgsam und für den Eingenbedarf zu nutzen und wünschen sich, dass die Leute über ihre Plattform miteinander ins Gespräch kommen: „Wahre Mundräuber … haben Freude daran, dem fruchtigen Ort etwas zurückzuschenken – sei es einfach durch ein gutes Gespräch rund um kostbares Obst, einen Besuch im nahegelegenen Hofladen oder Café oder sogar durch ein Engagement bei der Pflege von Obstbäumen.“

Begeht euren nächsten Mundraub doch einfach mal gemeinsam, frei nach Aktionsvorschlag 23: „Esst öfter gemeinsam“ 🙂