Archive for the ‘Aktion 31’ Category

Wassernot und Klimawandel

Juli 1, 2011

„Zerstörerischer Jahrhundertregen“ – so bezeichnet die Süddeutsche Zeitung in der heutigen Ausgabe die starken Regenfälle vom Donnermorgen, die in München z.T. große Schäden angerichtet haben. „Aufgrund der Klimaerwärmung … werde man in Zukunft wohl öfter mit derart extremen Wassermassen zu kämpfen haben“, wird die Befürchtung eines Experten der Münchner Stadtentwässerung wiedergegeben.

Überschwemmungen bei uns in Deutschland und anderswo, in vielen anderen Regionen der Welt herrscht dagegen Wassermangel. „Weltweite Wassernot – Sitzen wir bald auf dem Trockenen?“ lautete die Sendung von Planet Wissen, die am Dienstag ausgestrahlt wurde. Im Online-Archiv könnt ihr euch Ausschnitte aus der Sendung ansehen, z.B. zur Wasserverteilung und Klimawandel und zum Virtuellen Wasserverbrauch.
Auch könnt ihr euch über die eingestellten Hintergrund-Artikel informieren z.B. zu den Thema Wassernot, Wassernutzung und Wasserverschwendung, und auch darüber, wie die Wasserversorgung in Deutschland funktioniert.

Ich werde nun noch im „Wasseratlas“ blättern, dieses Buch wurde u.a. in der Planet Wissen-Sendung vorgestellt, und mich weiter zum Thema Wasser, Klimawandel, Trockenheit, Überschwemmungen und Lösungen informieren:

„Der Wasseratlas mit seinen vielen ansprechenden Grafiken stellt die komplexen und vielschichtigen Zusammenhänge und die Notwendigkeit, Wasserressourcen regional und global zu schützen, anschaulich dar. Nur auf Basis eines lebendigen Wissens können wir mit dem Lebenselixier Wasser so sorgsam umgehen, dass es und langfristig in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht.“ (aus dem Vorwort „Der Wasseratlas – Ein Weltatlas zur wichtigsten Ressource des Lebens“)

Türchen 18: Wasser sparen

Dezember 18, 2007

Ich habe überlegt wie ich Trinkwasser sparen könnte (Aktion 31). Da kam ich auf die Idee, das Waschwasser von Obst und Gemüse in einem Eimer zu sammeln und damit die Blumen zu giessen. Ihr glaubt garnicht, wieviel Wasser dadurch gespart werden kann. Das praktiziere ich schon einige Jahre und meine Familie macht mit.

Die nächste „Anschaffung“ war eine Regenwasserzisterne in der das Wasser vom Dach gesammelt wird um die Pflanzen im Garten zu versorgen. Inzwischen überlege ich, die Waschmaschine mit Regenwasser zu betreiben und das „Abwasser“ zu sammeln und für die Toilettenspülung zu verwenden. Da ich mit Waschnüssen aus fairem Handel wasche, dürfte das sicher kein Problem sein. Ich muss nur noch meine Familie davon überzeugen (die sträuben sich noch gegen Regenwasser für die Wäsche).
Ingeburg

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Türchen 12: Tipps für einen „nachhalTäglichen “ Umgang mit Energie/Kleidung

Dezember 11, 2007

1.Ist der Kühlschrank dicht? Stecke ein Blatt Papier zwischen Kühlschranktür und Kühlschrank und versuche es herauszuziehen. Geht es schwer ist der Kühlschrank dicht. Geht es einfach: Der Kühlschrank ist nicht dicht. Dann reibe die Dichtung mit z.B. Handcreme ein.

2. Der Strom fließt bei allen angeschlossenen Geräten am Stromnetz. Denk dran, den Fön die Waschmaschine oder den Wasserkocher aus der Steckdose zu ziehen. Langfristig kannst Du auch über die Mehrfachsteckdose durch, an/aus den Stromzufluss regulieren.
Energiesparen ist die einzig wirklich nachhaltige Energienutzung!

3.Brauchst Du die Lichterketten wirklich?

4. Vergegenwärtige dir beim Kauf eines T-Shirts, dass es durch den ganzen Herstellungsprozess 2000 Liter Wasser gekostet hat.

5. Wusstest du, dass wir die Natur im Wasserverbrauch bereits abgehängt haben?

6. Wusstest du, dass für uns Lebensmittel/Rohstoffe in Ländern hergestellt werden, die dafür agrartechnisch nicht günstig sind, da sie zu trocken sind und bei dem Herstellungsprozess unnötig Wasser unwiederbringlich verschwendet wird?

7. Wusstest Du: In Südamerika werden Tropenwälder abgeholzt um Mais und Soja anzubauen. Unsere Rinder in Europa werden damit gefüttert?

8. Weißt du, was Nachhaltigkeit ist? Ein Gesamtbild: eben nicht, ein bisschen weniger Umweltverschmutzung. Sondern etwas Grundsätzliches. Eine Lebensweise, die nicht auf weiteren Raubbau an der Erde angewiesen ist. Eine Form von Wohlstand: alle Menschen der Erde und die zukünftigen Generationen.

Tipps von der Initiative für Nachhaltigkeit an der Universität Duisburg-Essen: www.studenten-nachhaltigkeit.de