Archive for the ‘Aktion 33’ Category

Mehr Platz für Miteinander

Juli 18, 2016

Schaut doch mal vorbei auf der Seite www.du-bist-die-stadt.de :

„Ein gutes Miteinander und ein gerechtes Zusammenleben – das bringt Städte, Gemeinden und Quartiere in Deutschland voran. Dazu braucht es engagierte Menschen vor Ort, die lokale Projekte auf die Beine stellen, Räume mit Leben füllen und dadurch auch Vielfalt schaffen.“

Die Kampagne „Mehr Platz für Miteinander: Du bist die Stadt“ des Bundesbauministeriums (BMUB) zeigt Menschen und ihre Projekte, die sich für das Zusammenleben in ihren Stadtteilen, Städten und Gemeinden engagieren.

Bis zum 31.Oktober 2016 läuft der Fotowettbewerb „Du bist die Stadt“ – wer macht mit?!

„Was macht Ihren Stadtteil für Sie lebenswert? Was verbindet Sie mit Ihrem Viertel? Wer sind die Menschen, die Ihren Stadtteil bunt, lebendig und vielfältig machen und für Toleranz und ein gerechtes Miteinander stehen? Was sind die Orte und Räume im eigenen Viertel, an denen sich Vielfalt und Integration erleben lässt? … Eingereicht werden können eigene Arbeiten sowohl von Einzelpersonen als auch von Teams.“

Die eingereichten Fotos könnt ihr in der Foto-Galerie des Wettbewerbs anschauen und auch direkt online für eure Favoriten abstimmen.

Screenshot Fotowettbewerb Du bist die Stadt

Advertisements

Gestalte Deinen Lebensraum

April 18, 2013

Eine Inspiration aus dem „brennstoff„:

Menschen vergessen oft, „ihren unmittelbaren Lebensraum zu pflegen und ernst zu nehmen.“

„In unserem Leben gibt es so viele Entscheidungen, die über unsere Köpfe hinweg gefällt werden. Meist haben wir gar keine oder fast keine Chance auf Mitbestimmung und Gestaltung. Aber in unmittelbarer Umgebung gibt’s immer Möglichkeiten zum Mitgestalten. … Jede und jeder hat dazu Möglichkeiten in seinem Lebensraum und in seinem Freundeskreis.

Dazu einige Checkfragen:

Wie geht’s den alten Leuten in meiner Umgebung mit der Einsamkeit? (Achtung! Die Einsamen übersieht man leicht.)

Wie geht’s den alleinerziehenden Müttern in meiner Umgebung? (Achtung! Diese sind die größte Gruppe in der Armenstatistik. …)

Wie geht’s der Natur in meiner Umgebung? (In Wirklichkeit leben wir alle von der Natur. Nicht vom Geld. Das Geld ist nur ein Werkzeug.)

Wie geht’s den Handwerksbetrieben und den wirklichen Nahversorgern? (Die bekommen die Kredite, die sie benötigen, von den Banken meistens nicht.)

Was können wir also tun? Wir können etwas von unserer Zeit verschenken. Wir können unsere Hilfe anbieten. Wir können in Kleinbetriebe, die wir in unserer Umgebung so dringend brauchen, (wenigstens ein bisschen) Geld investieren. Und so weiter und so fort. Ihr merkt schon, es gibt viel mehr Möglichkeiten als wir glauben.“

Lasst uns unsere Möglichkeiten nutzen und unsere Lebensräume aktiv gestalten!

Türchen 5: Lebendiger Adventskalender

Dezember 5, 2007

adventskalender_kirsten.jpeg

Hallo, ich möchte allen in der Vorweihnachtszeit eine Idee nahe bringen (falls ihr sie noch nicht kennt…) den „Lebendigen Adventskalender„! Wir im Sprengelkiez das ist in einem nicht ganz unschwierigen Teil von Berlin – Wedding….) praktizieren ihn seit Jahren mit großem Erfolg.

Geht es Euch auch so, dass ihr manchmal nicht wißt, wer in Eurer direkten Nachbarschaft wohnt? Also, der LA funktioniert so, dass sich jemand etwa Ende Septmeber auf die Suche macht nach 24 Leuten, die bereit sind, an den ersten 24 Tagen im Dezember „die Türen zu öffnen“, das heißt, Wenn ich den ersten oder zweiten Dezember als Datum „bekomme“, mache ich die Tür auf, etwa von 18 – 20 Uhr, und warte auf….? Meine Nachbarn! Für die Termine wird im Vorfeld ein Flyer gedruckt, welcher im Nachbarschaftsladen oder in der Kirche ausliegt (mit den Adressen), und man ist bereit, zu diesem Zeitpunkt Gäste zu empfangen. Entweder es kommen zwei, oder gar keiner, oder aber die Hütte ist voll – so wie bei mir letztes Jahr! Ich hatte u.a. einen buddhistischen Mönch zu Besuch, und es fanden sehr interesante Gespräche statt. Auch kann man – wenn man nicht viel Geld hat – Bedingungen an diesen Besuch knüpfen, z.B. das jeder, der kommt, etwas mitbringt (einen Tee, ein paar Kekse o.ä.).

Ich kann nur sagen: Der Lebendige Adventskalender zeigt einmal mehr, das es nicht nur Leute gibt, die sich mehr und mehr verschließen sondern eben auch „öffnen“, wenn`s auch nur 24 Tage im Jahr sind, aber das ist schon viel. Der LA ist eigentlich immer schön und eine Bereicherung für jede Nachbarschaft. Also, für`s nächte Jahr…..auf gute Nachbarschaft Birgit aus Berlin.

P.S.: Hier noch eine andere Variante des Lebendigen Adventskalenders.