Archive for the ‘Aktion 39’ Category

Klimasparbuch 2014 – Einladung zum klimafreundlicheren Leben

Januar 12, 2014

Willkommen in 2014! Heute starten wir auch mit dem wawwd-Blog rund um’s Einfach-die-Welt-Verändern endlich ins neue Jahr 🙂

Ich möchte euch heute das „Klimasparbuch“ vorstellen: Das ist ein kleines Ratgeber- und Gutscheinbuch, das dazu einlädt, Schritt für Schritt ein klimafreundlicheres Leben zu führen. Die Klimatipps umfassen die Bereiche

  • Gesünder essen und genießen
  • Bewusster leben und konsumieren
  • Nachhaltig unterwegs im Alltag und auf Reisen
  • Grüner und schöner wohnen
  • Ökologischer bauen und renovieren

Die Gutscheine für Gratis- und Rabattangebote reichen vom gratis Bio-Brot über Rabatte auf fair gehandelte Produkte bis zu einem kostenlosen Energie-Check.

Klimasparbuecher2014Foto-Quelle: www.facebook.com/klimasparbuch

Das Klimasparbuch ist dieses Jahr erhältlich für folgende Städte bzw. Regionen: Emsland, Frankfurt, Kreis Lörrach, München, Osnabrücker Land, Rostock und Umgebung, Schwäbisch Hall, Wuppertal. Es kostet 4,95 Euro und ist erhältlich in jeder Buchhandlung, bei den teilnehmenden Gutscheinanbietern oder direkt beim oekom-Verlag.

Alle Informationen rund um’s Klimasparbuch findest Du auf der Internetseite www.klimasparbuch.net.

Klimawandel und Klimaherbst

Oktober 14, 2013

Willkommen im Herbst!  „Mobilität – geht´s noch?!“, so lautet das Motto des diesjährigen Klimaherbstes in München, einer Veranstaltungsreihe, die noch bis zum 26. Oktober läuft und Dich & mich und Jung & Alt für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ sensibilisieren möchte.

„Im Jahr 2013 legt der durchschnittliche Deutsche zwei Wege am Tag mit dem Auto zurück. Aber nicht einmal einen Weg zu Fuß. Die meisten dieser Fahrten dienen Einkäufen und der Freizeitgestaltung. Unsere Mobilität ist dabei zum überwiegenden Teil von fossilen Energieträgern, wie Benzin, Diesel, Erdgas und Strom aus Kohlekraftwerken abhängig  und verursacht zwanzig Prozent aller Treibhausgase und rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. Geht´s noch?“

Alle Informationen sowie den Veranstaltungskalender findest Du unter www.klimaherbst.de – und auch für Nicht-Münchner lohnt sich ein Besuch der Seiten!

Bei der Auftaktveranstaltung letzten Donnerstag frug Professor Hermann Knoflacher u.a. nach den Gründen unseres Mobilitätsverhaltens, zeigte auch das Zerstörungspotential des Verkehrs auf und skizzierte Ansätze für eine menschen- und naturverträgliche Mobilitätskultur der Zukunft – sein Vortrag war ernsthaft & humorvoll zugleich und sehr überzeugend – überzeuge Dich selber:

Über den Münchner Klimaherbst berichtet auch „Grün&Gloria“ ausführlich – klick Dich rein: www.gruenundgloria.de

Wie bewegst Du Dich durch diesen Herbst? Was sind Deine Erfahrungen mit und ohne Auto? Und was trägst Du zum Klima- und Umweltschutz bei? Erzähl‘ uns davon!

Gestalte Deinen Lebensraum

April 18, 2013

Eine Inspiration aus dem „brennstoff„:

Menschen vergessen oft, „ihren unmittelbaren Lebensraum zu pflegen und ernst zu nehmen.“

„In unserem Leben gibt es so viele Entscheidungen, die über unsere Köpfe hinweg gefällt werden. Meist haben wir gar keine oder fast keine Chance auf Mitbestimmung und Gestaltung. Aber in unmittelbarer Umgebung gibt’s immer Möglichkeiten zum Mitgestalten. … Jede und jeder hat dazu Möglichkeiten in seinem Lebensraum und in seinem Freundeskreis.

Dazu einige Checkfragen:

Wie geht’s den alten Leuten in meiner Umgebung mit der Einsamkeit? (Achtung! Die Einsamen übersieht man leicht.)

Wie geht’s den alleinerziehenden Müttern in meiner Umgebung? (Achtung! Diese sind die größte Gruppe in der Armenstatistik. …)

Wie geht’s der Natur in meiner Umgebung? (In Wirklichkeit leben wir alle von der Natur. Nicht vom Geld. Das Geld ist nur ein Werkzeug.)

Wie geht’s den Handwerksbetrieben und den wirklichen Nahversorgern? (Die bekommen die Kredite, die sie benötigen, von den Banken meistens nicht.)

Was können wir also tun? Wir können etwas von unserer Zeit verschenken. Wir können unsere Hilfe anbieten. Wir können in Kleinbetriebe, die wir in unserer Umgebung so dringend brauchen, (wenigstens ein bisschen) Geld investieren. Und so weiter und so fort. Ihr merkt schon, es gibt viel mehr Möglichkeiten als wir glauben.“

Lasst uns unsere Möglichkeiten nutzen und unsere Lebensräume aktiv gestalten!

Münchner Klimaherbst

Oktober 16, 2012

Noch bis zum 26.Oktober ist in München Klimaherbst!

„Der Münchner Klimaherbst findet 2012 bereits zum sechsten Mal statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, jeweils im Herbst eines Jahres über einen Zeitraum von gut zwei Wochen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Münchens, Jung wie Alt, für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ zu sensibilisieren. … „Ernährung – Zukunft auf dem Tisch“, so lautet das Motto des diesjährigen Klimaherbstes.“

Ein wichtiges Thema – eine tolle Veranstaltungsreihe! www.klimaherbst.de – auf dieser Internetseite findet ihr den Veranstaltungskalender sowie Hintergrundinformationen & Links zum Thema. Auch wenn ihr nicht in und um München herum wohnt lohnt sich der Besuch der Seiten!

„Was hat das Essen mit dem Klima zu tun? Etwa ein Fünftel aller Treibhausgase in Deutschland wird durch unsere Essgewohnheiten verursacht. Damit liegt die Ernährung auf nahezu gleichem Niveau wie die Klimabelastungen, die vom Wohnen oder dem privaten Autoverkehr ausgehen. Einer der Hauptgründe für die schlechte Klimabilanz des Essens ist der übersteigerte Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten.

Der Überfluss bei uns erzeugt aber auch Hunger und Raubbau an Natur- und Agrarflächen auf der anderen Seite des Globus: Während eine Milliarde Menschen weltweit hungern, sind ebenso viele übergewichtig. Die subventionierten Agrarexporte der Industrieländer zerstören die lokale Landwirtschaft in Asien, Afrika und Lateinamerika. Der von den Industrienationen hervorgerufene Klimawandel tut sein übriges, um die Ernährungslage in den Ländern des Südens zu verschärfen.

Eigentlich ist genug für alle da: Allein das Getreide, das an Tiere verfüttert wird, könnte die halbe Menschheit ernähren. Rechnet man die unnötig weggeworfenen Lebensmittel hinzu, würden noch deutlich mehr Menschen satt. – Wir haben kein Mengen-, sondern ein Gerechtigkeits- und Verteilungsproblem. Essen ist ein Politikum!

Der Münchner Klimaherbst 2012 beschäftigt sich in seinen über 40 Veranstaltungen mit der Qualität und der Herkunft unserer wichtigsten Lebensmittel: von Wasser, Bier und Brot über Obst und Gemüse bis zu Fisch und Fleisch. Die Spekulation auf den Börsen mit Nahrungsmitteln wird ebenso thematisiert wie neue Formen der ökologischen und regionalen Versorgung mit Lebensmitteln in einer Großstadt wie München. Vorträge und Diskussionsrunden, aber auch Exkursionen, Filmvorführungen, Kunstausstellungen und Kabarettvorführungen bieten für Jung und Alt höchst unterschiedliche Zugänge zum Zukunftsthema Ernährung.

Wohl bekomm´s!“

„Kannst Du in deinem eigenen Leben noch etwas verändern?“

Mai 22, 2010

Diese Frage stellt sich Ulrich Wickert (lebt in Hamburg) selber im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, das in der heutigen Wochenend-Ausgabe zu lesen ist. Im Folgenden tippe ich euch diesen Interview-Ausschnitt ab:

„SZ: … Und gerade haben Sie diesen Film von Jean-Pierre Hunot synchronisiert…

Wickert: … der in eineinhalb Stunden die Zerstörung der Erde zeigt. Hervorragend gemacht. Allein dadurch habe ich noch einmal angefangen nachzudenken: Kannst Du in deinem eigenen Leben noch etwas verändern?

SZ: Und? Können Sie?

Wickert: Ich werde ja immer ausgelacht, wenn ich sage: Ich kaufe Äpfel aus dem Alten Land, ich kaufe keinen Apfel, der aus Neuseeland eingeflogen wird. Und ich esse nicht im Dezember Erdbeeren, die mit viel Energie hierher gebracht werden und unterwegs erst zu Erdbeeren werden. Man kann etwas machen. Keine Frage. Ich kaufe keine Butter aus Irland, ich kaufe die aus Schleswig-Holstein.

SZ: Respekt. Und Bordeaux?

Wickert: Okay, der wächst hier halt nicht. …“

Du bist die Zukunft – Keep your energy!

November 15, 2009

Der LBV (Landesverbund für Vogelschutz) hat die Broschüre „Keep my energy“ herausgegeben. Sie richtet sich an Jugendliche, mit folgendem Ziel:

Die Broschüre „soll Dir die Energie geben, um Dich aufzulehnen, gegen all den shi*, der uns von Industrie, Politik und gedankenlosen Menschen hinterlassen wird. Sie soll Dich ermutigen, ihre Energiewirtschaft zu kritisieren. Denn Du bist die Zukunft – Keep your energy! Sie soll zeigen, warum Atomkraftwerke nicht die Alternative sind. Sie soll zeigen, wie wir Energie einsparen können, ohne verzichten zu müssen, und wie wir damit den Klimawandel bremsen können. Und vor allem soll sie zeigen, wie Du auch andere überzeugen kannst, dass es leicht ist, eine strahlende Zukunft zu schaffen.“

Die Broschüre zeigt auf die Auswirkungen der Energieverschwendung, wann wo Energie verbraucht wird, woher Energie überhaupt kommt = welche Energiequellen es gibt und enthält Tipps zu Energiesparmöglichkeiten. „Tipps, mit denen man ohne Verzicht energiesparend leben kann.“

Und sie rät: „Einfach anfangen.“ Da möchte ich noch ein Ausrufezeichen dransetzen!

Als pdf-Datei kann die Broschüre „Keep my energy“ abgerufen werden auf der Homepage des LBV www.lbv-muenchen.de unter „Umwelttipps“ –> „Klimaschutz“ oder direkt unter folgendem Link: http://www.lbv-muenchen.de/Arbeitskreise/Umweltbildung/umwelttipps/Keep.My.Energy.pdf

Türchen 9: Wir sind was wir konsumieren

Dezember 9, 2007

„Früher fand ich Witze über Kinderarbeit lustig, das lies das Ganze so fern wirken, wenn ich mir ein paar neue Sneaker kaufte. Früher kaufte ich mindestens einmal die Woche bei MickeyD, produzierte 3 Müllsäcke die Woche mit Fertigfrassverpackungen, und ging mal der Toaster kaputt, habe ich ihn in einen Extra-Müllsack gewickelt und zwischen den Essenresten im Hausmüll entsorgt.Gelacht hab ich über Leute, die an den FairTrade-Schwindel glaubten und sich Mühe gaben, nachhaltiger zu leben.

Für mich waren das Erdbeertee- und Räucherstäbchenjunkies, die nicht wahrhaben wollten, dass wir hier alle kaputt sind und nicht sehen konnten, wie lächerlich ihre Tropfen auf die von der Erderwärmung erhitzten Steine wirkten. Doch dann fiel mir ein Buch in die Hände: „Die Einkaufsrevolution“ nannte sich das und mir wurden Seite für Seite die Argumente entzogen und mein dämliches Lachen blieb mir am Halse stecken. Und ich dachte nach. Ich hatte und habe keine Lust auf politische Formierungen, weil da meistens unsympathische weil dogmatische Spinner rumhängen, wollte etwas erreichen in meinem Alltag, aber einfach.

Wie immer ist Information der Schlüssel, und ich recherchierte wo ich Kleidung ohne Kinderarbeit herbekommen konnte, ich habe zu Ökostrom gewechselt, habe viele kleine Dinge geändert und irgendetwas hat es in mir verändert. Dieses ewige Suchen nach Werten und Sinn ist zur Ruhe gekommen.

Ich fühle mich gut weil ich einen Beitrag leiste der für meinen Sohn hoffentlich einmal spürbar sein wird. Das Finden ethischer Alternativen war nicht immer einfach, weshalb ich die Konsumguerilla gründete. Ein Weblog, in dem regelmäßig neue Fundstellen ethischer und ökologischer Alternativen aufgezeigt werden, und der ein Beweis dafür ist, dass man nicht auf Lifestyle verzichten muss, nur weil man auch ans Morgen denkt.“

Sjörn Plitzko, Konsumguerilla


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