Archive for the ‘Aktion 50’ Category

Kann ich Dir helfen?

Oktober 8, 2016

„Can I help anybody with anything today or tomorrow?“ schrieb Uli heute auf facebook. Und damit die Idee und die Frage dieses Videos der Initiative kindness.org aufgegriffen und geteilt:

Kann ich Dir helfen? Eine kurze und schöne, freundliche Frage! Wem hast Du sie zuletzt gestellt, oder wem möchtest Du sie gerne einmal stellen?

Einfach einen Nistkasten bauen

August 28, 2016

Diese schönen Nistkästen habe ich in einem Park in Budapest entdeckt:

Nistkasten

Wie wäre das: Einfach mal einen Nistkasten selber bauen? Eine Bauanleitung für Nistkästen findest Du auf der Webseite des NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.: Nistkästen selber bauen

„Nistkästen erfüllen übrigens auch im Winter wichtige Aufgaben. Ob Meisen, Kleiber, Eichhörnchen und Schmetterlinge – selbst die wetterbeständigsten Outdoor-Profis schätzten eine warme Schlafstube.“

Überraschung – selbstgemacht

August 7, 2016

Mein Kollege hat mir eine schöne Überraschung bereitet und mir von ihm selbstgemachte Beerenmarmelade geschenkt 🙂

Wer hat euch zuletzt überrascht & womit? Erzählt uns davon!

selbstgemachte MarmeladeP.S.: Inzwischen ist das Glas nur noch halb voll 😉

Kannst Du (bitte) die Welt retten?

April 27, 2016

Frage-Zeit. Zeit für Fragen.

Kannst Du die Welt retten

Wofuer bist Du dankbar

wannsingtdeinherz

Dies sind zur Zeit meine Lieblings-Fragen (falls es so etwas gibt 😉 ) aus dem Projekt „Die Erinnerungsguerilla„. Dies hatten wir hier im wearewhatwedo-Blog schon einmal Ende 2014 im Adventskalender vorgestellt. Es geht um die Kraft von Fragen:

„Fragen, die an unsere innersten Überzeugungen, Werte und unsere ganz eigenen Vorstellungen, wie sich das Leben gestaltet, anschließen = erinnern sollen. Diese Fragen sind offen, suchen keine direkte Antwort, fügen nichts Neues hinzu und wollen nicht konfrontativ belehren.“

Jeder ist eingeladen, mitzumachen:

„Die wichtigste Aktivität der Erinnerungsguerilla ist das Verteilen der Fragen, die als kleinformatige Aufkleber bezogen werden können. Da sie rückstandsfrei und immer wieder neu verklebt werden können, erfüllen sie überall da ihren Sinn, wo sie gelesen werden können. Am schönsten schmücken sie öffentliche Räume, wie z.B. in U-Bahnen, an Bushaltestellen, Straßenlaternen, Fahrradsatteln, Autospiegeln, Fensterläden, Mülleimern etc. Sie sind aber auch gern gesehene Marker in persönlichen Kalendern, Kühlschränken, Badezimmerspiegeln, Lenkrädern, Abendlektüren etc. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.“

Du willst mitmachen und mitkleben? Die Aufkleber kannst Du über die Internetseite der Erinnerungsguerilla gegen eine Spende bestellen – ein Fragenblock enthält 25 Aufkleber.

Ich habe bereits bestellt – und möchte meine drei Lieblings-Fragen verschenken – pro Frage je einen Aufkleber-Block. Schreib mir eine Nachricht – als Kommentar oder als Email an wawwd(ät)posteo.de – welche Frage Du gerne haben möchtest und an welchen Orten/zu welchen Gelegenheiten Du sie gerne kleben/weitergeben möchtest. Ich freue mich auf Deine Nachricht!

„Konfrontiere mit Fragen, um die es im Leben geht. Unerwartet. Plötzlich. Wiederholt.“

Es gibt keine Ausrede, nichts zu tun

April 23, 2016

Heute ist Welttag des Buches. Ich lade euch ein, eine Stelle aus den Erinnerungen von Will Schwalbe „An diesem Tag lasen wir nicht weiter“ (2012) zu lesen:

Suite Francais [von Irene Nemirovsky] ist das Buch eines Flüchtlings über Flüchtlinge und den Alltag unter einer Besatzungsmacht. […]
„Ich fühle mich einfach schuldig, weil ich nicht mehr tue“, sagte ich. „Ich meine, es ist so leicht, Suite Francaise zu lesen und zu denken: ‚Warum haben die Leute in Amerika nicht mehr gewusst und getan?‘ Aber ich lebe jetzt, und es passieren all diese Dinge – Kindersoldaten und Genozid und Menschenhandel -, und ich tue kaum etwas dagegen.“

Mom drehte ihr Kinn nach links und kräuselte die Lippen […] „Natürlich könntest Du mehr tun – du kannst immer mehr tun, und das solltest du auch -, aber wichtig ist, zu tun, was dir möglich ist, wann immer sich eine Gelegenheit bietet. Du gibst ja Dein Bestes, und mehr kann man nicht verlangen. Zu viele Leute nutzen es als Ausrede, dass sie meinen, nicht genug tun zu können, um dann gar nichts machen zu müssen. Dabei gibt es überhaupt keine veritable Ausrede, um nichts zu tun – selbst wenn man nur eine Petition unterzeichnet oder eine kleine Spende leistet oder eine erst kürzlich ins Land gekommene Flüchtlingsfamilie zum Thanksgiving einlädt.“

„Und was ist mit teuren Restaurantbesuchen und solchen Sachen?“, fragte ich […].

„Es ist schon in Ordnung, sich selbst auch mal etwas zu gönnen, sofern man es sich leisten kann, aber niemand braucht so etwas tagtäglich. Es sollte etwas Besonderes bleiben. Wenn du zu den glücklichen Menschen gehörst, die sich solche Fragen stellen, dann bedeutet es, dass du die besondere Verantwortung trägst, dafür zu sorgen, dass du auch etwas tust.“ […]

„Viele meiner Freunde sagen, sie würden gern etwa tun, aber sie wüssten nicht, wo anfangen. Was antwortet man solchen Menschen?“

„Nun“, sagte Mom, „die Leute sollen ihre Talente nutzen. Wer in der PR-Branche tätig ist, könnte einer Wohltätigkeitsorganisation in diesem Bereich helfen. Und natürlich brauchen Hilfsorganisationen immer Spendensammler. Da kann jeder helfen. Zu mir kommen immer wieder Leute mit einer Berufsausbildung – Banker, Anwälte -, und die hätten am liebste sofort einen bezahlte Job in der Flüchtlingshikfe. Denen sage ich: ‚Würdet ihr denn jemand einstellen, der keine andere Qualifikation mitbringt, sondern nur im Bereich Flüchtlingshilfe gearbeitet hat, um als Banker in eurer Bank zu arbeiten oder einen Fall vor Gericht zu vertreten? Das ist ein richtiger Beruf.‘ Also rate ich solchen Menschen, erst einmal ehrenamtlich tätig zu werden oder Geld zu spenden und dann zu entscheiden, ob sie eine entsprechende Ausbildung machen wollen. Aber wenn jemand wirklich helfen will, dann ist Geld die schnellste Möglichkeit, auch wenn man sich nur eine kleine Spende leisten kann.“

Dann fügte Mom noch lächelnd hinzu: „Und es gibt etwas, das man Leuten, die mehr über die Welt erfahren wollen und nicht wissen, wie sie ein unterstützenswertes Projekt finden sollen, sagen kann. Man kann ihnen immer raten zu lesen.“

 

Ideen für einen schönen Tag

April 20, 2016

Die Autoren von nachhaltig-sein.info teilen „41 Ideen, die einen schönen Tag ausmachen“ und ich möchte sie hier zitieren und weiter teilen:

  1. „Smartphone ausmachen und weglegen
  2. Bienen oder Hummeln bei der Arbeit zusehen
  3. Buch lesen
  4. Einfach nur in der Sonne sitzen
  5. Im Regen spazieren gehen und so richtig nass werden
  6. Freunde zum gemeinsamen Kochen einladen
  7. Spinnen beim Netzbau zusehen
  8. Ein Baby zum Lachen bringen
  9. Freundlichkeiten im Alltag schenken
  10. Ein fremde Katze, die schnurrend ums Bein schleicht
  11. Gemeinsamen Tages-Ausflug im Umland
  12. Dem Meeresrauschen zuhören
  13. Schönheit der Natur entdecken, vielleicht ein UNESCO Welterbe anschauen
  14. Im Wald spazieren gehen
  15. Wilde Tiere beobachten
  16. Ein gemeinsames Picknick
  17. Eine fremde Kultur erleben
  18. Seine Fähigkeiten verbessern
  19. Aus einer Erfahrung Impulse für eigenes Handeln und für Zukünftspläne ableiten
  20. Überraschend eine(n) Freund/in anrufen, den/die man lange nicht gehört hat
  21. Einen Tag, mal nur etwas für andere zu tun, nichts für sich
  22. Menschen treffen, die einem etwas bedeuten
  23. Neue Menschen kennenlernen, mit denen man weitere Zeit verbringen will
  24. Ein tiefgehendes Gespräch führen
  25. Menschen meiden, die einem nicht gut tun
  26. Dem Sport nachgehen, der einem Spaß macht und gut tut
  27. Eigene Kreativität ausleben, z.B. Musik machen, basteln, handwerken oder malen
  28. Nichts müssen müssen
  29. Gut gut genug sein lassen
  30. Neugierig sein
  31. Einen Traum (was man immer schon mal machen wollte) verwirklichen
  32. Die eigene Komfortzone verlassen
  33. Wenn man bei einer Aufgabe, die sich einem stellt, weitergekommen ist
  34. Abends reflektieren, ob der Tag schön war und warum
  35. Regelmäßig 30 min Nichtstun
  36. Abwechslung erleben
  37. Ein spontanes Erlebnis
  38. Geschirr spülen 😉
  39. Vor dem ins Bett gehen etwas Entspannendes und Technik-freies tun (kein Internet, Smartphone, Fernsehen etc.)
  40. Dinge, die nicht persönlich gemeint waren, nicht persönlich nehmen
  41. „Das Glück riecht nach Bratkartoffeln auf dem eigenen Herd und nach eigenem Geschmack gewürzt. Vielmehr ist es nicht, das Glück. Aber auch nicht weniger.“ von einem Obdachlosen aus Düsseldorf

 

Was macht für Dich einen schönen Tag aus? Erzähl uns davon!

 

Türchen 17: Einfach so!

Dezember 17, 2015

„Kleine Geschenke oder freundliche Gesten brauchen kein Weihnachten, keinen Geburtstag oder die Anerkennung besonderer Leistungen. Man kann sie einfach an seine Lieben, seine Kollegen oder an nette Menschen weitergeben. Tun Sie heute mal etwas Gutes – ohne Anlass, ohne Hintergedanken, ohne Erwartungen. Dadurch bekommen Sie etwas unglaublich Wertvolles geschenkt: das schöne Gefühl, einem anderen Menschen eine Freude bereitet zu haben. Genießen Sie es!“

(schreibt Cordula in ihrem Blog auf gluexx-factory.de)

Ich wünsche Dir einen schönen Tag, einfach so! 🙂

Türchen 13: Weihnachtswünsche von Obdachlosen erfüllen

Dezember 13, 2015

Das Team von „Strassenblues“ hat in Hamburg Obdachlose nach ihren Weihnachtswünschen gefragt und hilft nun, zusammen mit vielen Menschen, diese zu erfüllen.

Heute = am Sonntag 13.Dezember findet in der Rathauspassage in Hamburg das StrassenWeihnachtswunsch-Fest statt: Eingeladen sind alle Obdachlosen, Spender, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter und Interessierte – zu Kaffee, Kuchen, Live-Musik und vielen Gesprächen und zum Geschenke-Schenken. Los geht’s um 15Uhr.

Falls Du in Hamburg wohnst und teilnimmst, erzähl uns doch davon, z.B. wie das Fest war, wen Du getroffen und kennengelernt hast, ob und wie die Weihnachtswünsche erfüllt werden konnten.

Türchen 11: Singen macht glücklich

Dezember 11, 2015

Durch Julia bin ich auf dieses Video aufmerksam geworden – es zeigt eine ganz besondere, gesungene Weihnachtsüberraschung am Flughafen Köln-Bonn – und viele glückliche Gesichter 🙂

Diesen „Weihnachts-Flashmob“ haben der Kemper Werkschor aus Olpe und der WDR-Rundfunkchor veranstaltet.

Mach mit beim GivingTuesday am 1.12.

November 22, 2015

Der 1. Dezember rückt näher, und damit nicht nur die Adventszeit, sondern auch der „GivingTuesday“.

„Der #GivingTuesday ist eine weltweite Bewegung, die zum Schenken, Spenden und zu sozialem Engagement aufruft.“

Jeder kann mitmachen: Du, Deine Familie & Freunde, Vereine und Organisationen, Firmen.

„Unterstütze soziale Projekte, die Dir am Herzen liegen und mobilisiere alle, die Du kennst, am 1. Dezember Gutes zu tun!“

Mehr dazu erfährst Du in diesem Video und auf der Internetseite www.givingtuesday.de .

Auf diesen besonderen Dienstag hat mich Michael aufmerksam gemacht und mich eingeladen, am 1.12. zur Veranstaltung des Vereins THRIVE International e.V., in dem er sich engagiert, teilzunehmen. Vielen Dank, Michael, für die Einladung!