Archive for the ‘Aktion 91’ Category

Klimakiller Flugreisen

März 7, 2016

Klimakiller Flugzeug“ – unter dieser Überschrift berichtet das fairkehr-Magazin über die Auswirkungen des weltweiten Flugverkehrs auf das Klima:

„Fliegen schadet dem Klima mehr als jede andere Art zu reisen. Laut Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut, setzt der weltweite Luftverkehr momentan in etwa so viele Treibhausgase frei wie ganz Deutschland. Neben CO2 stoßen Flugzeuge Stickoxide, Wasserdampf, Schwefeloxide und Ruß aus. In 10000 Metern Flughöhe bilden die Abgase Kondensstreifen und Zirren. Diese Wolken reflektieren die von der Erde abgestrahlte Wärme zurück auf den Planeten. Das heizt das Klima zusätzlich auf. Allein durch technischen Fortschritt wird sich der Einfluss des Luftverkehrs auf das Klima nicht verringern lassen. Die Branche wächst deutlich schneller, als Ingenieurinnen und Ingenieure die Effizienz der Flugzeuge steigern können. Zur Zeit steigt der CO2-Ausstoß der Luftfahrt um 3,6 Prozent pro Jahr.“

fairkehr-Infografik-Ueber den Wolken(Infografik Luftverkehr – Quelle: www.fairkehr-magazin.de)

 

Ich reise heute von München nach Düsseldorf – wie immer mit der Bahn. Ich werde oft gefragt: Warum fliegst Du denn diese Strecke nicht? Darum: Ein Flug auf dieser Strecke würde kaum Zeitersparnis für mich bedeuten, und auch nicht weniger kosten als die Bahnfahrt. Im Zug fühle ich mich wohler und sitze bequemer. Außerdem überzeugen mich die Zahlen & Fakten zu den Auswirkungen, die das Fliegen auf unsere Umwelt und damit auf uns selber hat.

Nicht alle Flugreisen lassen sich vermeiden. Auch in bin schon mal geflogen 😉 Im Artikel „Urlaubszeit – Flugreisezeit“ hier im wearewhatwedo-Blog habe ich www.atmosfair.de vorgestellt – über diese Seite kannst du u.a. deine Flugemissionen berechnen und deine Flugreise kompensieren.

 

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„Politik. Macht. Klima. – und wir?“

Oktober 22, 2015

„Politik. Macht. Klima. – und wir?“ So lautet das Motto des 9. Klimaherbstes – eine Veranstaltungsreihe, die noch bis zum 29.Oktober in München stattfindet: www.klimaherbst.de

Im diesjährigen Konzept werden die 2 Thesen aufgestellt:

These 1:
Angesichts des dramatischen Tempos der klimatischen Veränderungen vollziehen sich die politischen Anpassungsprozesse in aufreizender Langsamkeit.
These 2:
In der Klimapolitik fehlen offensichtlich der Wille oder die Fähigkeit, die gemeinsame globale Herausforderung wahrzunehmen. …“

Und viele Fragen gestellt, darunter:

  • „Wie sieht die derzeitige Realität des Klimawandels aus: Bilanz ihrer Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Menschen (aktuell: Zerstörung der Lebensgrundlage durch Unwetter, Fluchtbewegungen, lokale und regionale Konflikte), Zusammenhang zwischen Klimawandel und globaler Gerechtigkeit“
  • „Wie funktionieren Klimapolitik und -diplomatie auf unterschiedlichen Ebenen, funktionieren sie überhaupt?“
  • „Was können Städte und BürgerInnen zur Bewältigung des Klimawandels beitragen? … Wie könnte in einer Stadt wie München die „Alltagskultur der Nachhaltigkeit“ aussehen? Wie können wir Verantwortungsbewusstsein und Änderungswillen wecken?“
  • „Wie kann die nächste Generation in ein nachhaltiges Bewusstsein über Klimaschutz hineinwachsen? Welche kreativen Formen der Vermittlung gäbe es, die z.B. Freude an neuen Lebensstilen schafft?“

Umfangreiche Informationen über den Klimawandel stellt die Bundeszentrale für politische Bildung bereit: www.bpb.de

Dort kannst Du Dich u.a. über das Klimasystem, Ursachen und Folgen des Klimawandels und Klimapolitik informieren und Dich durch die Zeitleiste der internationalen Klimaverhandlungen klicken. Und Fragen beantworten beim Klimawandel-Quiz.

Klimawandel und Klimaherbst

Oktober 14, 2013

Willkommen im Herbst!  „Mobilität – geht´s noch?!“, so lautet das Motto des diesjährigen Klimaherbstes in München, einer Veranstaltungsreihe, die noch bis zum 26. Oktober läuft und Dich & mich und Jung & Alt für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ sensibilisieren möchte.

„Im Jahr 2013 legt der durchschnittliche Deutsche zwei Wege am Tag mit dem Auto zurück. Aber nicht einmal einen Weg zu Fuß. Die meisten dieser Fahrten dienen Einkäufen und der Freizeitgestaltung. Unsere Mobilität ist dabei zum überwiegenden Teil von fossilen Energieträgern, wie Benzin, Diesel, Erdgas und Strom aus Kohlekraftwerken abhängig  und verursacht zwanzig Prozent aller Treibhausgase und rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. Geht´s noch?“

Alle Informationen sowie den Veranstaltungskalender findest Du unter www.klimaherbst.de – und auch für Nicht-Münchner lohnt sich ein Besuch der Seiten!

Bei der Auftaktveranstaltung letzten Donnerstag frug Professor Hermann Knoflacher u.a. nach den Gründen unseres Mobilitätsverhaltens, zeigte auch das Zerstörungspotential des Verkehrs auf und skizzierte Ansätze für eine menschen- und naturverträgliche Mobilitätskultur der Zukunft – sein Vortrag war ernsthaft & humorvoll zugleich und sehr überzeugend – überzeuge Dich selber:

Über den Münchner Klimaherbst berichtet auch „Grün&Gloria“ ausführlich – klick Dich rein: www.gruenundgloria.de

Wie bewegst Du Dich durch diesen Herbst? Was sind Deine Erfahrungen mit und ohne Auto? Und was trägst Du zum Klima- und Umweltschutz bei? Erzähl‘ uns davon!

Urlaubszeit – Flugreisezeit

August 12, 2012

Möchtest Du herausfinden, wie stark Deine Flugreise das Weltklima belastet? Und möchtest Du einen Ausgleich dazu schaffen, indem Du mit einer Spende hilfst, Klimaschutzprojekte zu unterstützen? Über www.atmosfair.de und den dort angebotenen Emissionsrechner ist dies möglich.

Ich habe gerade meine Urlaubsflüge in den atmosfair.de-Emissionsrechner eingegeben: Ich habe als Flug-Passagier auf den Strecken Dortmund-Budapest und Bukarest-Dortmund (Gesamtdistanz ca. 2649 Kilometern) 700 kg Schadstoff-Emissionen verursacht. Mit einer Spende von 18,00 Euro, mit denen atmosfair Klimaschutzprojekte unterstützt, habe ich dies nun ausgeglichen.

Neben dem Emissionsrechner findest Du auf atmosfair.de außerdem auch Tipps zum klimafreundlichen Reisen.

Emissionsrechner für Flugreisen

März 25, 2008

Letzte Woche bin ich zum ersten Mal geflogen: von München nach Riga und wieder zurück. Dazwischen lagen ein paar schöne Tage in einer sehenswerten Stadt. Wieder zu hause angekommen ging mir aber die Frage nicht aus dem Kopf, welche Umweltbelastung meine Flugreise wohl verursacht hat. Und ob ich nicht nachträglich einen Ausgleich dafür schaffen kann.

Über einen Artikel auf zeit.de bin ich auf atmosfair aufmerksam geworden. Mit dem Emissionsrechner auf der atmosfair-Webseite habe ich herausgefunden, das ich mit meinen beiden Flügen 540 kg Treibhausgasemissionen verursacht habe. Und das ich diese ausgleichen kann – durch eine Spende in Höhe von 13 Euro für von atmosfair ausgewählte Klimaschutzprojekte. Dieses Angebot habe ich gerne angenommen und folgendes Zertifikat erhalten:

 

atmosfair-zertifikat_seite_1.jpg