Archive for the ‘Aktion 99’ Category

Wie wollen wir die Welt?

Juli 16, 2016

Ein Song, zwei Fragen: Wie wollen wir die Welt? Und wie wollen wir sie hinterlassen?

„Es ist höchste Zeit ein paar Dinge zu benennen
denken wir kurz nach über das Los von jungen Menschen
sie müssen mit dem klarkommen, was die alten hinterlassen
und wenn man das betrachtet, vergeht einem das Lachen

Wir brauchen mehr Zerstörung und wir brauchen noch mehr Krieg
was wird meine Tochter sagen, wenn sie das alles sieht
soll ich ihr erklären, dass mancher Mensch den Tod verdient?
Da es Gut und Böse gibt, braucht man Rüstungsindustrie!

Aus der Geschichte nichts gelernt, ausser dem Geschichtsbuch
die Sichtweisen sind verworren, weil die Schule nicht den Blick schult
sondern ihn verschleiert, den Verstand zu Brei macht
man lernt von Kindesbeinen an den Befehl nicht zu verweigern

Wie wolln wir die Welt, wenn wir gehn hinterlassen?
Dunkle Mächte werfen weiter ihre Schatten
Irgendwo in dir gibt es einen Weg heraus
Du bist die Geschichte und schreibst ihren Verlauf!

Geld ambitioniert, Geld verteilt die Rollen
alle sind konditioniert es zu brauchen, es zu wollen
welch praktisches Mittel, um Menschen zu lenken
würde man es keinem beibringen, dann gäb es keine Grenzen

jemand zeichnet dir ein Feindbild, das deine Seele reinigt
das Böse ist verkleidet, als Angst die sich verteidigt
es gibt keine Seite, die von Schuld befreit ist
schau nicht nur auf die Wahrheit, sondern auch wer sie verbreitet

Klarer Blick bedeutet, Gefahr für Klingelbeutel
hinter Schlössern, hinter Zäunen plant Profitgier mit dem Teufel
einen neuen Krieg, zwischen Feinden – zwischen Freunden
Demokratie fährt einen Wagen? – ich wage es zu träumen!

Wie wollt ihr die Welt, wenn ihr geht hinterlassen?
Dunkle Mächte werfen weiter ihr Schatten
Irgendwo in euch gibt es einen Weg heraus
Ihr seit die Geschichte und schreibt ihren Verlauf!

Wie woll’n wir die Welt, wenn wir gehn hinterlassen?
Dunkle Mächte werfen weiter ihr Schatten
Irgendwo in euch gibt es einen Weg heraus
Ihr seit die Geschichte und schreibt ihren Verlauf!“

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Die Welt ist voller Lösungen: Film-Tipp

Mai 7, 2016

Ab 2. Juni ist dieser Film im Kino zu sehen: „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“. In Frankreich haben ihn bereits eine Million Zuschauer gesehen. Und er wurde mit dem „César“ ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm.

„Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten.“

„Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte?

Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.“

Auf der Webseite zum Film www.tomorrow-derfilm.de gibt es außerdem ein Blog, in dem Lösungen – bereits gefundene Lösungen! – für die Wirtschaft von morgen, die Energie für morgen und für die Ernährung von morgen aufgezeigt werden.

Ich habe mir den Kino-Start im Kalender notiert. Wer geht mit ins Kino?

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Weltretten – nicht nur – zu Ostern

März 27, 2016

„Weltretten zu Ostern“ – mit diesem Betreff haben Ilona und Marek von Für eine bessere Welt ihren Newsletter verschickt inklusive Einladung zu ihrer neuen Initiative „Jetzt retten wir die Welt!„:

Wie hier im wearewhatwedo-Blog geht es um Aktionen, mit denen Du in Deinem Alltag etwas bewirken kannst – nur interaktiver:

„Verändere Dein Leben jeden Tag ein kleines Stück – bis wir gemeinsam die ganze Welt gerettet haben. Auf dieser Seite zeigen Dir viele andere Weltretter, was Du in Deinem Alltag ganz konkret und sofort tun kannst.“

Schau Dich doch einach mal um auf jetztrettenwirdiewelt.de .

Ressourcenleichte Gesellschaft

Februar 21, 2016

Eine Gesellschaft in der deutlich weniger Ressourcen verbraucht werden als heutzutage – wie könnte diese aussehen?

Dieser Frage geht ein wichtiges und spannendes Forschungsprojekt nach: ressourcenleichte-gesellschaft.de

„Wir alle nutzen Ressourcen: für Ernährung, zum Wohnen, unsere Mobilität, beim Kaufen und Besitzen von Dingen usw. In den Industrie- und zunehmend auch in den Schwellenländern ist das Maß der Ressourcenbeanspruchung häufig weder sozial gerecht noch ökologisch dauerhaft verträglich: Der „Earth-Overshoot-Day“ – das ungefähre Datum, an dem unsere Nachfrage nach natürlichen Ressourcen das Angebot eines ganzen Jahres übersteigt und damit auch die Kapazitäten unseres Planeten, alle konsumierten Ressourcen abzubauen und zu erneuern – rückte in den letzten Jahren immer weiter nach vorn. Im Jahr 1987 war er Mitte Dezember erreicht, 2013 schon am 20. August. Hinzu kommen die unwiederbringlich aufgezehrten nicht-erneuerbaren Ressourcen.

Ein Treiber dieser Entwicklungen ist das hohe Konsumniveau in den industrialisierten Staaten. Zur Lösung dieses Problems dominierten bislang Konzepte zur Steigerung der technischen und wirtschaftlichen Effizienz, wie Verdopplung der Rohstoffproduktivität, Faktor 10 weniger Ressourcenverbrauch oder 100 % Treibhausgasneutralität im Energiebereich. Neben technologischen Veränderungen bedarf eine Transformation solchen Ausmaßes aber auch umfassender sozialer Veränderungen, denn häufig fehlen im öffentlichen Diskurs die Menschen in ihrer lebensweltlichen Realität, die diese Ideen individuell und im gesellschaftlichen Miteinander umsetzen.“

Ende Januar durfte ich an einem der Workshops teilnehmen, zu der u.a. das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie Z_Punkt, ein Beratungsunternehmen für Zukunftsfragen, eingeladen hatten. In diesem Workshop haben wir 5 Szenarien durchgesprochen und diskutiert, „welche Wege eine Gesellschaft nehmen kann, um ressourcenleichtes Leben – also einen Lebensstil, der die planetaren Grenzen berücksichtigt – zu fördern und umzusetzen.“ Wir haben uns die Fragen gestellt und beantwortet, welche Chancen und welche Risiken wir in dem jeweiligen Szenario bzw. Leitbild sehen, welche „Trend, Kräfte und Treiber … heute schon in diese Richtung gehen“, und welche Hindernisse und Barrieren existieren und einer ressourcenleichten Gesellschaft im Wege stehen.

Die Szenarien sowie die Ergebnisse der Workshops werden bald auf der Projektseite ressourcenleichte-gesellschaft.de veröffentlicht werden.

 

 

Inspiration – Motivation – Vernetzung

Februar 9, 2016

„Inspiration – Motivation – Vernetzung“ – unter diese Motto finden die Global Marshall Plan Academies statt:

kopf_fuer_leitfaden„Wir alle wissen und fühlen, dass es so nicht weitergehen kann. Die Welt bewegt sich auf einen Kipppunkt zu, wir müssen etwas tun! … Ziel ist, dass die Teilnehmenden gemeinsam herausfinden welche konkreten Möglichkeiten sich für jeden einzelnen bieten, eine Welt in Balance voranzubringen!“

Global Marshall Plan Academy – Du möchtest teilnehmen? Die nächsten Termine in 2016 sind:

  • 11./12. März an der VHS Potsdam
  • April an der VHS Menden
  • 8./9. April an der Bergischen VHS Solingen
  • 15./16. April an der VHS Tuttlingen
  • 22./23. April 2015 an der VHS Norderstedt
  • 22./23. April 2016 an der Münchner VHS
  • 22./23. April an der VHS Konstanz-Singen

(Die aktuelle Terminübersicht findest Du auf globalmarshallplan.org .

Die Anmeldung ist über die jeweilige VHS möglich. Die Teilnahmegebühr für die zumeist 1,5tägigen Veranstaltungen beträgt ca. 40Euro.

Ich werde im April an der Global Marshall Plan Academy in München teilnehmen.  Im Programm der Münchner VHS wird die Veranstaltung so beschrieben:

„Nur mal kurz die Welt retten“ – Aktiv werden für die Zukunft von Mensch und Erde
Viele Menschen wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Die globale Erwärmung, die wachsende Kluft zwischen arm und reich, der Raubbau am Planeten Erde und viele weitere Themen sind von absoluter Brisanz für die Zukunft des Menschen. Aber wie können die Herausforderungen wirksam angegangen werden? In dem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, welche konkreten Möglichkeiten sich für jeden einzelnen bieten, eine Welt in Balance voranzubringen. Mehr Infos: www.globalmarshallplan.org/academy

Filmtipp: Passion for Planet

Januar 31, 2016

Diese Woche ist der Dokumentarfilm „Passion for Planet“ in die (kleinen) Kinos gekommen: Ein Film über Natur- und Tierfilmer und wie sie die Natur sehen und filmen – und bewahren wollen.

„Es geht jetzt nicht mehr darum, Bäume zu umarmen oder Pandas zu retten. Es geht um uns. Die Menschen müssen begreifen, dass wir unseren Lebensstil radikal ändern müssen.“

 

Werkstatt N – nachhaltig Handeln

Januar 30, 2016

Über die „Werkstatt N“ habe ich im Oktober 2010 berichtet, als diese „frisch“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufen worden war.
In der „Werkstatt N“ wurden nun zum 5.Mal “ Ideen und Projekte prämiert, „die nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag lebendig machen“ prämiert.

Logo Werkstatt NDa ich es nicht besser formulieren könnte, zitiere ich die Einladung der „Werkstatt N“, sich auf der Internetseite www.werkstatt-n.de umzusehen:

„Werkstatt N – das sind spannende Initiativen mitten aus unserer Gesellschaft, die Vorbild für die zukünftige Entwicklung unseres Landes sein können. Sie wirken in unseren Schulen und Seniorenheimen, auf den Straßen der Großstädte und den Äckern der Provinz, im Internet und an der Werkbank, in kommunalen Zentren, haben regionale und globale Reichweite. Auf diesen Seiten finden Sie einen Überblick über die Bandbreite der Aktivitäten und Vorhaben und erfahren, wie vielfältig und einfallsreich das Engagement sein kann.

Stöbern Sie, erleben Sie Nachhaltigkeit in Aktion, holen Sie sich Anregungen, lassen Sie sich inspirieren und machen Sie mit – es lohnt sich!

Direkt zu den Initiativen und Projekten gelangst Du über diesen Link: www.werkstatt-n.de/beitraege

Türchen 22: Auf der Spur der UN-Millenniumsziele

Dezember 22, 2015

Kennst Du die UN-Millenniumsziele bzw. erinnerst Du Dich noch an daran?

Diese Ziele wurden im Jahr 2001 erarbeitet und formuliert  – Umsetzung bis zum Jahr 2015.

Ziel 1: Bekämpfung von extremer Armut und Hunger
Ziel 2: Primarschulbildung für alle
Ziel 3: Gleichstellung der Geschlechter / Stärkung der Rolle der Frauen
Ziel 4: Senkung der Kindersterblichkeit
Ziel 5: Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter
Ziel 6: Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten
Ziel 7: Ökologische Nachhaltigkeit
Ziel 8: Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung

Auf der Internetseite zur Millenniumskampagne kannst Du die Details nachlesen.

Ein ZDF-Projekt geht der Frage nach:  „Haben die Millenniumsziele der UN wirklich etwas verändert? Hat sich die Lage der Menschen in den betroffenen Ländern verbessert? Das wollten Carsten Behrendt und Marcus Niehaves für ihre Fernsehdokumentation „Das Armutszeugnis“ herausfinden. Bereits im Jahr 2009 sind sie nach Äthiopien, Ecuador und Kambodscha gereist, um vor Ort zu erfahren, welche Auswirkungen diese Ziele auf Menschen in den betroffenen Regionen haben. Was wird gegen Armut und Hunger in Äthiopien unternommen, wie sieht es in Ecuador mit der Schulbildung aus und haben die Menschen in Kambodscha genug sauberes Trinkwasser? 2015 haben sie sich erneut auf den Weg gemacht und die Protagonisten von damals besucht. Sie wollten wissen: Geht es ihnen heute besser, haben die UN-Versprechen etwas bewirkt?“

Auf millenniumsziele.zdf.de findest Du diese Dokumentation.

Ein Interview mit den beiden ZDF-Reportern Carsten Behrendt und Marcus Niehaves, in dem sie über ihre Dokumentation und Eindrücke sprechen, kannst Du Dir hier anschauen:

 

Türchen 8: Müllkippe Meer

Dezember 8, 2015

Ein nicht unbedingt weihnachtliches Thema – aber sehr wichtig:

„Wie kommt der Müll ins Meer, was ist so gefährlich an Plastik in den Ozeanen und warum fressen Tiere Plastikabfälle?“ Der NABU beantwortet auf seiner Internetseite diese und 7 weitere Fragen zum Thema Müll im Meer.

Und bittet um Unterstützung für das Projekt „Meere ohne Plastik“. Jeder kann mithelfen – für das Projekt spenden, im eigenen Alltag Müll vermeiden, an Säuberungsaktionen von Küsten, Stränden und Flussufern teilnehmen. Hier findst Du die Tipps und Informationen.

Auf der Seite www.saubere-meere.de kannst Du Müll melden und selber Reinigungsaktionen initiieren. Vielleicht schon im nächsten Urlaub?

In den USA macht die OrganisationWashed Ashore auf besondere Weise auf die Plastikmüll-Problematik aufmerksam. Die Künstlerin Angela sammelt zusammen mit Freiwilligen jeden Alters an den Stränden Müll. Die kleinen und großen Müll-„Fundstücke“ verarbeitet sie zu großen Skulpturen bedrohter Meeresbe- bzw. anwohner. Als Wander-Ausstellung bringt sie diese Skulpturen u.a. in Aquarien, Zoos, Museen.

Über diesen Link gelangst Du zur Foto-Galerie auf washedashore.org.

Dieses Video (in englischer Sprache) zeigt, wie aus unglaublichen Mengen von Plastik-Müll, die Skulptur eines Speerfisches entsteht:

Türchen 6: Wie lebt man Nachhaltigkeit?

Dezember 6, 2015

„Nachhaltigkeit – das grosse Mysterium. Was steckt im Begriff und wie lässt er sich leben?“

Dieser Frage geht dieses Video nach: „Das Video ist ein Erklärungsversuch, den Begriff der Nachhaltigkeit verständlicher und lebbarer zu machen. Es soll ohne den moralischen Zeigefinger erklären welche Handlungen, Kompetenzen und Tugenden das kaum greifbare Konzept für die persönliche Veralltäglichung beinhaltet.“

Nimm Dir 10:34 Minuten Zeit, um es anzuschauen:

Das Video wurde im März von „the invisible green hand“ auf youtube veröffentlicht, falls jemand weiß, wer hinter diesem Projekt „steckt“, würde ich mich über einen Hinweis freuen!

 

Was bedeutet für Dich Nachhaltigkeit und nachhaltiges Handeln und Leben? Erzähle uns im Kommentar davon!